Polizei stellt Ermittlungsergebnisse vor

Raub in Rottach-Egern: Pk im Ticker zum Nachlesen

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Rottach-Egern - Am Donnerstag äußerte sich die Polizei zu den Ermittlungsergebnissen im Fall des brutalen Raubüberfalls in Rottach-Egern. Alle Details gibt's in unserem Ticker zum Nachlesen.

+++11.26 Uhr+++ Die Pressekonferenz ist beendet.

+++11.23 Uhr+++ Die Ermittlungen sind rein polizeilich. Die Belohnung von 250.000 Euro werden somit an niemanden ausbezahlt. Von Bürgerseite kamen zwar einige interessante Hinweise, doch der entscheidende war nicht dabei.

+++11.22 Uhr+++ Die Kunstgegenstände wurden bei dem 55-Jährigen und dem Kunsthändler aus Hagen gefunden - teilweise waren sie beschädigt. 16 der 22 geraubten Gegenstände sind wieder aufgetaucht.

+++11.21 Uhr+++ Die Täter sind nicht geständig, sie räumen lediglich ein, die Beute besessen zu haben. Mit anderen Taten im Tal könne der Fall erst einmal nicht in Verbindung gebracht werden. Man ermittle aber weiter.

+++11.19 Uhr+++ Jetzt werden weitere Details geklärt: Der 55-jährige Täter hat einen Bekannten aus Hamburg, der einen Zweitwohnsitz in Rottach-Egern hat. Daher kannte er das Haus des Ehepaars und konnte es ausspähen, wenn er zu Besuch am Tegernsee war. Der Hamburger hat laut Polizei aber nichts mit der Tat zu tun. Er habe nicht geahnt, was der 55-Jährige plant.

+++11.15 Uhr+++ Wilhelm Sigel von der Wiesseer Polizei spricht nun über die Sicherheitsproblematik im Tegernseer Tal: Durch zusätzliche Kräfte habe man in den vergangenen Monaten die "Brennpunkte" im Auge gehabt. Und: Die Einbrüche sind in diesem Jahr massiv zurückgegangen. "Wir sind sehr erleichtert", so Sigel.

+++11.13 Uhr+++ Die Ermittlungen gehen weiter. Ermittelt wird wegen des Tatverdachts des schweren Raubs und des Mordversuchs. Geklärt werden muss, wie es genau zu der Straftat kam.

+++11.12 Uhr+++Die Beschuldigten sind laut dem Staatsanwalt amtsbekannt durch ähnliche Straftaten.

+++11.12 Uhr+++ Die Opfer seien laut Schweiger sehr erleichtert über das Ermittlungsergebnis, leiden aber immer noch massiv unter den Folgen der Tat. "Besonders die Frau ist schwer traumatisiert."

+++11.11 Uhr+++Drei Faktoren hätten zur Festnahme geführt: Einsatz der Rechtsmedizin in München, optimale Zusammenarbeit der Polizei und der Staatsanwaltschaft, Motivation der Beamten bei der Kripo Miesbach, Garmisch, Dortmund und Hamburg.

+++11.10 Uhr+++Durch einen befreundeten Kunsthändler aus Hagen konnten die Täter einige Kunstgegenstände veräußern.

+++11.09 Uhr+++Der 55-jährige Täter hatte Kontakte nach Rottach-Egern und kam so wohl auf die Idee, das Ehepaar auszurauben.

+++11.07 Uhr+++ Bei einer bundesweiten Aktion wurden acht Objekte durchsucht, fünf Staatsanwälte waren im Einsatz. In den Morgenstunden des 22. Oktobers wurden die Tatverdächtigen festgenommen. Die mutmaßlichen Täter wurden nach Bayern gebracht. Ihre Autos und Wohnungen wurden durchsucht. Dabei wurden viel Porzellan, Masken, Fesselungswerkzeug gefunden.

+++11.05 Uhr+++Spuren an Kleidung der Opfer führten zu 48-jährigem aus Lühnen in NRW. Schweiger lobt die Zusammenarbeit mit den Behörden in Dortmund, wo der zweite Täter (55) lebte.

+++11.03 Uhr+++Bis Juli keine heiße Spur; insgesamt 1500 Tatortspuren wurden ausgewertet. Das sei sehr zeitintensiv gewesen - "nicht so wie man's im Krimi sieht."

+++11.01 Uhr+++ Johann Schweiger beschreibt noch einmal die Tat. Die Täter seien sehr professionell vorgegangen, hätten Spuren vermieden und waren maskiert.

+++11 Uhr+++ Die PK beginnt. Anwesend sind: Jürgen Thalmeier, Sprecher des Polizeipräsidiums Süd, Florian Gliwitzky, Staatsanwalt, Johann Schweiger von der Miesbacher Kripo und Wilhelm Sigel von der Wiesseer Polizei.

+++10.52 Uhr+++ Ein erster Blick in die vorgelegte Pressemitteilung bringt spannende Fakten ans Licht: Die Täter wurden demnach im Großraum Dortmund  festgenommen. Der Wert der Gegenstände, die geklaut wurden, liegt bei über einer Millionen Euro. Und: Die ausgelobte Belohnung von 250.000 Euro ist bundesweit einzigartig.

+++10.47 Uhr+++ In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz zum brutalen Raubüberfall in Rottach-Egern in der Polizeiinspektion in Miesbach.

Mit äußerster Brutalität gingen die Täter vor, die im Januar ein betuchtes Ehepaar in Rottach-Egern in ihrer Villa überfallen haben. Die maskierten Männer gingen mit Pfefferspray auf die 71 und 74 Jahre alten Eheleute los, schlugen heftig auf sie ein und fesselten sie, um ungehindert Wertgegenstände aus dem Haus schaffen zu können.

Lange ermittelte die Polizei in alle Richtungen, eine üppige Belohnung von 250.000 Euro für Hinweise wurde angeboten. Jetzt ist dem Team "Villa" offenbar der große Erfolg gelungen: Am morgigen Donnerstag, 30. Oktober, wollen die Ermittler ihre Erkenntnisse präsentieren. Demnach soll es eine Festnahme von Tatverdächtigen gegeben haben.

Alle Details, Hintergründe und Umstände der Tat erfahren Sie am Donnerstag, 30. Oktober, ab 11 Uhr in unserem Live-Ticker direkt aus der Pressekonferenz

sta

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