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Liz Taylor: Maria aus Mering erbt Millionen

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Liz Taylor starb im Alter con 79 Jahren © dpa

Los Angeles/Mering - Liz Taylors bayerische Adoptivtochter hielt der Filmlegende bis zum Schluss die Hand. Die Meringerin erbt jetzt Millionen.

Wie wäre das Leben der kleinen Maria verlaufen, wenn Weltstar ­Elizabeth Taylor († 79) sie 1962 nicht adoptiert hätte? Würde sie heute noch im beschaulichen Mering bei Augsburg wohnen, gehandicapt durch den Hüftgelenksschaden, mit dem sie 1961 geboren wurde? Fragen, die sich die heute 49-Jährige nicht stellt. Als kleines Baby unterschrieben ihre leiblichen Eltern die Adoptionspapiere, weil sie sich die medizinische Behandlung ihrer Tochter nicht leisten konnten. Liz aber, die nach der Geburt ihres dritten Kindes Liza keinen Nachwuchs mehr bekommen konnte, schloss die kleine Maria in ihr Herz und holte sie mit Ehemann Richard Burton nach ­Hollywood.

Der Beginn einer großen innigen Liebe, die bis zum Tod der Filmlegende anhielt. Freunde sagen, Maria sei das Lieblingskind der Schauspielerin gewesen. In Taylors schwersten Stunden war sie es, die ihrer herzkranken Mutter die Hand hielt. Für ihre bayerischen Wurzeln interessierte sich Maria Burton dagegen nie besonders: „Meine Eltern sind für mich Elizabeth und Richard. Sie ­haben sich immer um mich gesorgt und mich geliebt. An allen anderen bin ich nicht interessiert“, zitiert die Augsburger Sonntags Presse die Tochter der Taylor.

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Wie ein Lauffeuer verbreitete sich damals die Nachricht, dass ein Weltstar die behinderte Maria in ihre Obhut genommen habe. Wie Film­legende Liz Taylor ausgerechnet an ein bayerisches Mädchen kam? „Meine Mutter hatte vom Schicksal der Meringer Familie erfahren und Kontakt aufgenommen. Sie hat die ­Adoption organisiert“, erinnert sich ­Marie Theres Kroetz-Relin, deren Mama Maria Schell gut mit Elizabeth Taylor befreundet war. Sie beherbergte Liz für acht Tage in Wasserburg am Inn und zeigte ihr das süße Baby.

„That’s my baby!“ – die Taylor schloss Maria sofort in ihr Herz, unterzeichnete die Papiere und nahm sie mit nach Rom, wo sie mit Burton und den übrigen Kindern lebte. Aufwendige Operationen folgten. „Ich brauchte meine Mutter, um mich aufs Bett zu setzen. Sie weinte, weil ich nicht richtig laufen konnte und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass ich wieder gesund werde“, erinnert sich Maria Burton. Mit sechs Jahren erfuhr sie von ihrer deutschen Herkunft. „Doch ich wollte es nicht ­hören. Für mich gab es keine andere Mutter als Elizabeth.“

Auch Vater Richard spielte eine große Rolle in ihrem Leben: „Er war strenger als meine Mutter, aber er war auch derjenige, der am meisten mit mir spielte.“ Nach der Scheidung der beiden Hollywoodstars hielt Maria einen innigen Kontakt zu ihren Adoptiveltern. Ihre beiden Kinder taufte sie Richard und Elizabeth. In Erinnerung an die Menschen, die ihr ein sorgenfreies Leben voller Liebe geschenkt hatten. Insider vermuten, dass Maria Burton einen Großteil des Vermögens der am Mittwoch verstorbenen Diva erben wird. Und das wird auf immerhin 425 Millionen Euro geschätzt.

tz

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