Kilometerlange LKW-Staus

Einreiseverbot nach Italien führt zu Verkehrschaos

Kiefersfelden - Staus in Südbayern: Wegen einer Unwetterwarnung wurde Sonntag Nacht ein Einreiseverbot nach Italien verhängt. Auf der Inntalautobahn reihten sich die LKWs mehrere Kilometer aneinander.

Das wegen starker Schneefälle verhängte Einreiseverbot für Lastwagen nach Italien ist aufgehoben worden, die kilometerlangen Staus auf südbayerischen Autobahnen lösen sich langsam auf. „Es geht voran“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmittag.

Das Einreiseverbot  hatte zu kilometerlangen Staus auf südbayerischen Autobahnen geführt, den auch die Grenzübergänge zu Slowenien und Österreich wurden am Montag Mprgen gesperrt. Am stärksten betroffen war die Inntalautobahn A93 von Rosenheim bis zur österreichischen Grenze in Kiefersfelden. Die Lkw standen dort am Dienstag auf einer Länge von 20 Kilometern vor dem früheren Grenzübergang. „Die rechte Spur ist praktisch blockiert“, sagte ein Polizeisprecher in Rosenheim.

Auf der linken der beiden Fahrspuren bildete sich zudem ein fünf Kilometer langer Autostau. „Die Fahrt nach Österreich dauert für Pkw dort eine halbe Stunde länger als sonst“, erläuterte der Sprecher.

Auf der Autobahn München-Salzburg (A8) lief der Verkehr dagegen weitgehend störungsfrei. Allerdings waren von München bis zur Landesgrenze bei Bad Reichenhall alle Parkplätze von Lastern belegt.

dpa/lby

LKW-Einreisesperre nach Italien verhängt

Rubriklistenbild: © dpa

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