Schlag gegen Kinderporno-Ring: Polizei sichtlich geschockt von Details - „Elend, Leid, Martyrium“

Schlag gegen Kinderporno-Ring: Polizei sichtlich geschockt von Details - „Elend, Leid, Martyrium“

„Sonst wäre er jetzt vermutlich tot!“

Traunreuter harrte neun Tage in Mini-Hütte aus – mehr Details bekannt

+
Der Scheeschuh-Wanderer kurz nach seiner Rettung. Rechtes Bild: Hier musste er tagelang ausharren.

Ein Schneeschuh-Wanderer war neun Tage in einer Hütte auf dem Berg gefangen, sein Proviant war schnell aufgebraucht. Jetzt sind mehr Details über die sonderbare Geschichte des Traunreuters bekannt. 

Traunreut/Lofer – Neun Tage harrte ein Wanderer in einer Biwak-Hütte in den Tiroler Alpen aus. Den Abstieg wagte er auf Grund eines Schneefalls und der zunehmenden Lawinengefahr nicht. Erst nach mehr als einer Woche alarmierte er die Bergrettung, die einen Hubschrauber schickte. 

Die kleine Biwak-Hütte - an einem schneefreien Tag! 

Nun hat die Passauer Neue Presse bei den Bergrettern aus Lofer nachgefragt. Sie meinen: Der 44-Jährige aus Traunreut habe richtig gehandelt: „Als Bergretter sind wir froh, dass er nicht runtergegangen ist, sonst wäre er jetzt vermutlich tot.“ Der Abstieg über das steile Gelände hätte leicht eine spontane Lawine auslösen können, sagen die alpinen Experten. 

Sechs von insgesamt neun Tagen war der Wanderer ohne Essen in der engen Biwak-Schachtel gefangen. Sein Proviant war ausgegangen. Er trank geschmolzenen Schnee, aus dem er Tee kochte. Laut ORF-Informationen wollte der Traunreuter eine längere Wanderung durch die Alpen machen. Daher hatte er einige Nahrungsmittel dabei, die aber nur für die ersten Tage reichten.

So reagierte er nach der Rettung

Nach dem Flug mit dem Rettungshubschrauber habe der Mann sich am Landeplatz im Tal wortkarg gegeben. „Er hat sich bedankt, war aber sonst sehr kurz angebunden und hat schnell das Weite gesucht“, erinnert sich Bergretter Martin Leitinger. Der ORF berichtet, dass er nach seiner Rettung in ein Wirtshaus ging, um wieder zu Kräften zu kommen.

Laut österreichischer Behörden befand sich der Schneeschuh-Wanderer ohne Frage in einer hochalpinen Notlage. Deshalb muss er den Rettungseinsatz mit dem Hubschrauber nicht aus eigener Tasche bezahlen, schreibt auch der Berchtesgadener Anzeiger

Aber wieso hatte er sich überhaupt bei diesen Wetterbedingungen auf den Weg gemacht? Angeblich war seine Wetter-App schuld. 

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Großeinsatz auf B16: 40 Tonnen schwerer Lkw prallt in Auto - Rettungshubschrauber vor Ort
Großeinsatz auf B16: 40 Tonnen schwerer Lkw prallt in Auto - Rettungshubschrauber vor Ort
Auf ICE-Fahrt durch Bayern: Schwarzfahrer verletzt mehrere Menschen - Soldaten können ihn nicht stoppen
Auf ICE-Fahrt durch Bayern: Schwarzfahrer verletzt mehrere Menschen - Soldaten können ihn nicht stoppen
„Das täte mir im Herzen weh...“: Markus Wasmeier hat Angst um sein Traumprojekt am Schliersee 
„Das täte mir im Herzen weh...“: Markus Wasmeier hat Angst um sein Traumprojekt am Schliersee 
Trotz großer Suche: 17-Jährige in Schweinfurt vermisst - Sie kehrte nach einem Spaziergang nicht zurück
Trotz großer Suche: 17-Jährige in Schweinfurt vermisst - Sie kehrte nach einem Spaziergang nicht zurück

Kommentare