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Magdalena Neuner: Froh, nicht nach Peking zu reisen

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Magdalena Neuner
Die ehemalige Biathletin Magdalena Neuner spricht während einer Pressekonferenz. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner beneidet das deutsche Team nicht um die Reise nach Peking. „Wir sind eigentlich alle ganz froh, dass wir nicht dorthin fahren müssen“, sagte Neuner im SWR Sport, nachdem sie in den letzten Tagen viel Kontakt mit ihren ehemaligen Kolleginnen hatte und sich mit ihnen über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele austauschte.

Berlin - „Ich glaube, wir hatten schon schönere Spiele in der Vergangenheit.“

Am Freitag werden die Spiele in Chinas Hauptstadt eröffnet. Die Rekordweltmeisterin, die für die ARD als Expertin arbeitet und derzeit eine Pause nach der Geburt ihres dritten Kindes macht, ist zwiegespalten. Zum einen sei die Corona-Problematik für viele vor Ort eine Zitterpartie, vor allem die Angst, „da drüben gleich ins Quarantäne-Hotel einzuziehen.“

„Dann weiß man einfach allgemein nicht, was einen erwartet“, sagte die 34-jährige Neuner. Zudem fehle ihr auch das Gefühl vor Ort, selbstbestimmt durch die Gegend laufen zu können und andere Wettkämpfe zu verfolgen.

Im deutschen Team traut sie vor allem Benedikt Doll, der beim letzten Weltcup in Antholz den Massenstart gewann, etwas zu und hat auch die Staffel auf der Rechnung. „Bei den Damen sieht es ein bisschen schwierig aus. Also ich bin echt gespannt auf Franziska Preuß. Ob sie sich jetzt wieder berappeln konnte nach ihrer Corona-Infektion und nach ihrer Fußverletzung“, sagte Neuner. dpa

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