Beim Maibockanstich

Söder will sich und andere durch den Kakao ziehen

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Die Kapitänsrolle will Markus Söder dieses Jahr beim Maibockanstich dem eigentlichen Redner Django Asül streitig machen. Er versucht sich als Kabarettist.

München - Finanzminister Markus Söder (CSU) erarbeitet sich ein neues Fachgebiet: Nach dem Pilottest 2013 wird Söder beim Maibockanstich im Hofbräuhaus dem Redner Django Asül Konkurrenz machen.

Er will sich tatsächlich wieder als Kabarettist versuchen. Söders Opfer: „Alle, die's verdient haben, und auch ich selber“, sagte er am Dienstag vorab. Das Bayerische Fernsehen überträgt zeitversetzt ab 22.00 Uhr.

Söder überlegt noch, wie gemein er austeilen soll: „Ich finde fast, ich bin zu milde. Ich werde nochmal in mich gehen.“ Vor einem Jahr war Söders kabarettistische Jungfernrede beim Maibock-Publikum gut angekommen.

Unter Politikern gelten Finanzminister oft als Spaßverderber, weil diese fröhliche Ausgabewünsche zu blockieren pflegen. Zu den bayerischen Besonderheiten gehört es, dass die Finanzminister die geschätzten Kollegen nicht nur am Geldausgeben hindern, sondern auch noch verspotten. Schon Söders Vorvorgänger Kurt Faltlhauser zog im Hofbräuhaus alljährlich Parteifreunde und -feinde durch den Kakao.

dpa

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