Das ist das Unwort des Jahres

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Mann am Simssee eingebrochen: Tot!

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Mit einem Eis-Schlitten suchten die Helfer nach dem Eingebrochenen. Er ist vermutlich tot

Stephanskirchen - Am Simssee bei Rosenheim ist vermutlich das erste Todesopfer wegen zu dünnen Eises zu beklagen.

Gestern Nachmittag brach dort ein Mann beim Schlittschuhlaufen ein.

Es war 15.30 Uhr, als der Notruf in der Polizei-Einsatzzentrale einging. Sofort lief auf dem Simssee eine große Suchaktion an. Zwei Hubschrauber kreisten über dem See, der sogar per Lautsprecher von der Polizei geräumt werden musste, weil sich trotz akuter Lebensgefahr noch weitere Eisläufer auf dem Simssee befanden. Am Unfallort war das Eis in Ufernähe nur 7,5 Zentimeter dünn. Mitten im See war es wohl noch deutlich weniger. Dort brach der Unbekannte ein – etwa 250 Meter vom Ufer entfernt.

Zwei Männer aus dem benachbarten Krottenmühl, die am Ufer mit Holzarbeiten beschäftigt waren, hörten die verzweifelten Hilferufe. Sie überlegten nicht lange, griffen zu einem Schlauchboot, fuhren hinaus und riskierten ihr eigenes Leben. Aber die dramatische Rettungsaktion blieb ohne Erfolg. Sie erwischten den Ertrinkenden nicht mehr, er trieb unter der Eisfläche ab. Zwei Hubschrauber sowie Taucher von Feuerwehr und Wasserwacht fuhren mit einem Eisrettungsschlitten hinaus, am Abend folgte noch ein Luftkissenboot. Um 18.11 Uhr wurde die Suche abgebrochen. Bei dem Eingebrochenen handelt es sich vermutlich um einen 44-Jährgen Mann aus Raubling bei Rosenheim, der von seiner Familie als vermisst gemeldet wurde.

ls.

Quelle: tz

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