Er fühlte sich gestört

Jugendliche spielen Fußball: Mann (59) zückt Waffe

Geretsried – Ein 59-jähriger Geretsried fühlte sich am Mittwochabend von fußballspielenden Jugendlichen gestört. Als sie trotz seiner Bitte nicht aufhörten zu kicken, zückte der Mann eine Waffe.

Ein 59 Jahre alter Anwohner des Johannisplatzes in Geretsried fühlte sich am Mittwochabend von fußballspielenden Jugendlichen gestört. Laut Polizei ging der Geretsrieder zu den Kickern „und bat sie zunächst noch höflich, mit dem Fußball spielen aufzuhören“, berichtet Hauptkommissar Siegfried Schlosser.

Nachdem sich das sportliche Quartett jedoch nicht einsichtig zeigte und dem 59-Jährigen unverhohlen eröffnete, unbeirrt weiter hinter dem Ball herjagen zu wollen, zog dieser plötzlich eine Pistole. „Er zeigte sie mit der Bemerkung vor, ob er die Waffe wohl ausprobieren solle“, so Schlosser. Die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren verständigten die Polizei.

Gegenüber einer Streifenwagenbesatzung, die den Geretsrieder vor Ort zur Rede stellte, zeigte sich der Mann einsichtig. Er händigte den Beamten ohne Wenn und Aber die nicht geladene Schreckschusspistole aus. Den 59-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren. „Außerdem muss er in Zukunft auf seine Schreckschusswaffe verzichten“, so Schlosser.

cce

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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