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Mann will "das Böse" austreiben und verwüstet Kapelle

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Von: Silke Reinbold-Jandretzki

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"Müllberg": Der Täter zerstörte Leuchter-Glaskugeln, ein Teil der Alarmanlage und hat Bilder von Täuflingen heruntergerissen.
"Müllberg": Der Täter zerstörte Leuchter-Glaskugeln, ein Teil der Alarmanlage und hat Bilder von Täuflingen heruntergerissen. © Polizei

Uffing - Er wollte nach eigenem Bekunden "das Böse austreiben" und hat dabei eine alte Kapelle verwüstet: In Uffing wurde ein psychisch kranker Münchner (69) festgenommen.

Unglaublicher Frevel in einer Kapelle in Uffing (Kreis Garmisch-Partenkirchen): Ein psychisch kranker Münchner (69) hat in St. Agatha für Entsetzen gesorgt. Der Mann, nach Angaben von Murnaus Polizei-Chef Joachim Loy amtsbekannt, beschädigte Teile der Ausstattung im Gotteshaus und warf Gegenstände. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. 

Die Tat ist nur die Spitze eines Eisbergs. Bei der Murnauer Polizei lief seit 8. Februar eine ganze Litanei an Vergehen auf, die dem Mann in der Region zur Last gelegt werden. Die Inspektion wollte diese mit Rücksicht auf die psychische Erkrankung zunächst nicht publik machen. 

Einmietbetrug wird dem Münchner, der offenbar in Unterkünften in und um Murnau übernachtet(e), ebenso vorgeworfen wie wiederholter Kennzeichenmissbrauch, Belästigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Von dem Vorfall in Uffings Pfarrkirche zeigt sich Loy regelrecht „schockiert“.

Der 69-Jährige löste am späten Nachmittag Sirene und Blinklicht am Turm aus - und rief so den Pfarrer auf den Plan, der den Mann auf frischer Tat ertappte. Seine kuriose Begründung: Er habe "das Böse aus der Kirche austreiben" wollen. 

Die ganze Geschichte lesen Sie auf merkur.de.

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