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Maskenpflicht, 2G-Regel und Co.: Söder-Regierung lässt Corona-Regeln auslaufen ‒ das sind die Änderungen

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Von: Leyla Yildiz

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Eine Maske, ein Corona-Test und Markus Söder.
Ministerpräsident Markus Söder beschloss mit dem bayerischen Kabinett, die Corona-Regeln größtenteils auslaufen zu lassen. Das betrifft unter anderem die Masken- und Testpflicht. (merkur.de-Collage) © Martin Schutt/Daniel Karmann/Sven Hoppe/dpa

Ab dem 3. April sollen die Corona-Regeln in Bayern größtenteils auslaufen. Das beschloss nun die Söder-Regierung. Und so sieht der neue Fahrplan aus.

München ‒ Das bayerische Kabinett um Ministerpräsident Markus Söder hat am heutigen Dienstag (29. März) weitreichende Änderungen im Bezug auf die Corona-Regeln beschlossen und verkündet. Im Rahmen einer Pressekonferenz trugen die Minister den neuen Fahrplan vor ‒ als Grundlage diente das neue Gesetz der Ampel-Regierung. Ab kommenden Sonntag, 3. April, soll bis vorerst 30. April demnach nur noch ein Basisschutz gelten. Und so sieht der konkret aus:

Bayern lässt Corona-Regeln auslaufen: Das sind die Änderungen ‒ eine Übersicht

Keine Hotspot-Regelung in Bayern: „Es ist völlig unklar, was ein Hotspot ist“

In Bayern soll es allerdings keine Hotspot-Regelung geben. Der Vorschlag der Ampel-Regierung hätte es beispielsweise möglich gemacht, dass doch noch weiterhin die Maskenpflicht in allen Innenräumen gilt, sollte eine gefährlichere Virusvariante auftauchen oder eine Überlastung der Krankenhäuser drohen. Laut dem Chef der Staatskanzlei, Florian Herrmann, sei sie keine Regelung, sondern täusche nur eine vor. Es sei nicht handhabbar, Hotspots einzurichten oder zu definieren. „Es ist völlig unklar, was ein Hotspot ist“, meinte Herrmann auf der Pressekonferenz.

Auf Instagram veröffentlichte Markus Söder noch einmal eine Übersicht und schreibt in seiner Story dazu: „Wir setzen bei Corona auf die Balance aus Vorsicht und Normalität.“ Wie das weitergeht, können nur die nächsten Wochen zeigen. (ly)

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