Kultusministerium

Mehr zweisprachige Grundschulen in Bayern

München - Mehr Kinder als bisher sollen in Bayern eine zweisprachige Grundschule besuchen können. Denn wenn Kinder schon ab der ersten Klasse Englisch lernen, hat das viele Vorteile.

20 Modellschulen werden ab dem kommenden Schuljahr von der ersten Klasse an Unterricht auf Deutsch und Englisch anbieten, sagte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (CSU) am Mittwoch in München. „Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, eine Sprache zu lernen.“ Neben Kunst, Musik und Sport sollen auch geeignete Themen in anderen Fächern auf Englisch unterrichtet werden. Das neue Projekt der Stiftung Bildungspakt Bayern läuft bis zum Jahr 2019. Anschließend soll über den weiteren Ausbau bilingualer Angebote nachgedacht werden.

Projekt zur Talentförderung an Mittelschulen

Zudem ist ein Projekt zur Talentförderung an Mittelschulen geplant. „Viele Schüler besitzen Fähigkeiten, die im normalen Schulalltag nicht erkannt werden“, sagte Alfred Gaffal, Vorsitzender des Stiftungsrats und Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Das Modellprojekt soll Lehrern helfen, Talente auch im Hinblick auf das spätere Berufsleben zu entdecken.

Weitere neue Projekte der Stiftung sollen die Eigenverantwortung der Schulen stärken oder das digitale Lernen vorantreiben. Dabei werden zum Beispiel Video-Tutorials für eigenständiges Lernen entwickelt, etwa wenn ein erkrankter Schüler länger im Unterricht fehlt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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