Für Wirtin und Koch

Explosion in Gaststätte: Mildere Strafen

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Die angeklagte Wirtin Irmgard Z. im Sitzungssaal im Landgericht Nürnberg-Fürth in Nürnberg im Gespräch mit ihrem Anwalt, Christian Thomas Stempfle.

Nürnberg - Im neuen Prozess um eine Explosion in einer Nürnberger Gaststätte haben die angeklagte Wirtin und ihr damaliger Koch mildere Strafen bekommen.

Die 64-Jährige muss wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchten Betrugs für viereinhalb Jahre ins Gefängnis, wie das Landgericht Nürnberg-Fürth am Montag urteilte. Der 52-Jährige bekam zwei Jahre Haft auf Bewährung. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs hatte das Verfahren neu aufgerollt werden müssen.

Im ersten Prozess war die Frau zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden, der Mann zu zwei Jahren und elf Monaten Gefängnis. Sie hatte laut Urteil den Koch angestiftet, die Gasleitung in der Küche zu manipulieren. Bei der Explosion Anfang Januar 2012 war in der Gaststätte „Zum Klösterle“ ein Schaden von rund 800.000 Euro entstanden.

dpa

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