Bluttat schockt Augsburg

Franzi brutal ermordet, weil sie schwanger war

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Franzi (25) freute sich auf ihr neues Leben mit Kind

Augsburg - Diese Bluttat schockt ganz Augsburg: Franzi L. (25) wurde von ihrem Ex-Freund brutal ermordet. Der Grund: Sie war schwanger und der junge Mann war sich offenbar unsicher, ob er der Vater ist.

Endlich konnte sie sich auf ihr Kind freuen. Der Umzug in eine neue Wohnung war geschafft, ihre Freunde standen hinter ihr. Doch wenige Wochen vor der Geburt wird Franzi L. (25) aus Augsburg ermordet. Weil sie schwanger war ...

Als Franzi vergangene Woche nicht zur Arbeit erscheint, machen sich ihre Kolleginnen in einer Augsburger Konditorei-Filiale Sorgen. Normalerweise ist die 25-Jährige sehr zuverlässig. Sie liebt ihren Job. Voller Sorge um die Schwangere verständigen die Arbeitskolleginnen die Verwandten. Kurz darauf bricht die Polizei deren Wohnung auf und findet die 25-Jährige leblos auf. Jede Hilfe kommt zu spät: Franzi ist tot. Eine Obduktion ergibt: Die blonde Frau wurde ermordet. Sofort ermittelt die Kripo, überprüft Familie und Freunde der lebenslustigen Frau. Doch erst Tage später nimmt die Polizei einen 25-jährigen Augsburger als Tatverdächtigen fest. Er hatte sich in Vernehmungen in Lügen verstrickt. Der junge Mann war laut "Bild"-Zeitung der frühere Freund von Franzi – und soll im Lauf einer späteren Affäre mit seiner Ex das Kind gezeugt haben. Doch warum brachte er die werdende Mutter um? Der Augsburger hat laut Polizei gestanden, Franzi im Streit getötet zu haben. Grund der Auseinandersetzung soll die Frage gewesen sein, wer der Vater des Kindes war. Zweifelte der 25-Jährige womöglich die Vaterschaft an? Derzeit ermittelt die Kripo weiter im Umfeld der beiden. Nach Medienberichten hatte der mutmaßliche Täter aber wohl längst eine neue Beziehung.

Facebook-Post: "Hätte nicht gedacht, dass es so schwer wird"

Für die Freunde der fröhlichen Blondine ist diese Nachricht ein unglaublicher Schock. „Wir sind fassungslos“, schreiben sie im Internet. Die Trauer um Franzi ist riesengroß. In Gedenken an „unseren Sonnenschein und ihr kleines Engelein“ posten die Freunde schwarze Rosen auf Facebook. Dass jemand Franzi umgebracht haben soll, ist für alle unfassbar. „Franzi war so eine taffe, lebenslustige Frau“, schreibt eine Freundin. „Ich werde dich vermissen.“

Gerade in den letzten Wochen hatte sich die 25-jährige Konditorin auf ihr neues Leben eingestimmt. War in eine eigen Wohnung gezogen und freute sich auf den Mutterschutz in wenigen Wochen. Doch einen Tag vor ihrem Tod postete sie auf Facebook: „Hätte nicht gedacht, dass es so schwer wird.“ Ahnte sie hier schon den verhängnisvollen Streit?

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