Gewaltverbrechen im Chiemgau

Mord an Ehepaar: Verdächtiger gesteht

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Das Ferienhaus des Rentner-Ehepaars.

Rosenheim - Nach dem Mord an dem Rosenheimer Ehepaar hat der festgenommene Verdächtige die Tat gestanden. Grund waren offenbar finanzielle Probleme.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, gab der 58-jährige Mann inzwischen zu, den 90 Jahre alten Mann und seine 65 Jahre alte Frau getötet zu haben. Nach Angaben der Ermittler habe der mutmaßliche Täter das Ehepaar gekannt. Die Kripo vermutet, dass der Mann wegen seiner finanziellen Probleme das Seniorenpaar getötet hat. Genaue Angaben wurden aufgrund der noch laufenden Ermittlungen zunächst nicht gemacht.

Unklar ist auch die Rolle eines 36-Jährigen, der mit der Bankkarte der Opfer Geld abgehoben hatte. Mit der Bluttat habe dieser Mann aber nichts zu tun, berichtete die Polizei. Bei der Obduktion der Leichen sei festgestellt worden, dass die Frau durch eine Kopfverletzung gestorben sei. Bei ihrem Mann seien tödliche Verletzungen am Oberkörper gefunden worden.

Die Kriminalpolizei hatte zur Aufklärung des Verbrechens eine 20-köpfige Sonderkommission gegründet. Das Paar war am Pfingstwochenende verschwunden und dann von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Am vergangenen Freitag fanden Polizisten die beiden Leichen in einem Waldstück im südlichen Landkreis Rosenheim. Der 58-Jährige war zuvor schon festgenommen worden und hatte den Fundort der Toten benannt. Zunächst hatte der Mann aber nicht zugegeben, den Mann und die Frau umgebracht zu haben.

dpa

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