Phänomen in Raisting im Video

Münchner Autor: Kornkreise sind eine Warnung!

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Sind die Kornkreise in Raisting Teil einer Warnung von Außerirdischen?

Raisting - Was bedeuten die Kornkreise in Raisting? Darüber rätselt ganz Deutschland! Ein Münchner Autor von Büchern zu rätselhaften Naturphänomenen meint: Sie sind eine Warnung von Aliens!

Der Buchautor, Franziskus von Ritter-Groenesteyn.

Wer in diesen Tagen die TV-Nachrichten einschaltet oder die Tageszeitung aufschlägt, merkt es sofort: Die Weltlage spitzt sich dramatisch zu. Kämpfe in der der Ukraine, Krieg zwischen Israel und der Hamas, Bürgerkrieg in Syrien. Hinzu kommen sich häufende Flugzeugabstürze wie die von Flug MH17 in der Ostukraine und einer Air-Algérie-Maschine über Mali. Und jetzt, wo eine Horror-Meldung die andere jagt, tauchen in Raisting plötzlich mysteriöse Kornkreise auf. Kein Zufall - meint der Münchner Jurist und Autor Franziskus von Ritter-Groenesteyn (55). Die geheimnisvollen Ornamente in Raisting sind Teil eines weltweiten Phänomens, meint er. "Seit wenigen Wochen häufen sich weltweit die Sichtungen von Kornkreisen." Die Kreise in Raisting seien somit nur Teil eines großen Ganzen - und dahinter stehe möglicherweise eine außerirdische Macht.

Sie lächeln skeptisch? Mag sein. Aber Franziskus von Ritter-Groenesteyn hat gleich ein paar Argumente parat, um seine Meinung zu untermauern. Unerklärliche Naturphänomene sind das bevorzugte Thema des Münchners.

In seinem aktuellen Buch "Woher wissen das die Sterne? Zeichen der Zeit erkennen, verstehen und nutzen" befasst er sich mit Phänomenen wie Erd- und Seebeben, Massentiersterben, Vulkanausbrüchen und Monsterstürmen. Gut, mag man einwenden - das tun Biologen, Zoologen und Geologen auch. So what? Dem 55-Jährigen geht es hingegen um eine Einordnung der Naturphänomene in übergreifende Muster, die im Großen und Ganzen vielleicht besondere Botschaften aufweisen könnten. So auch im Fall der Kornkreise von Raisting.

Zunächst einmal die nächstliegende Frage an Franziskus von Ritter-Groenesteyn: Hat sich mit den Raistinger Kornkreisen nicht einfach jemand einen Jux gemacht? Und freut sich jetzt diebisch über die Massen, die nach Raisting Pilgern? Nun: Dass Kornkreise auch von Menschenhand gemacht werden (meist mit Seilen, die den Radius vorgeben und Brettern, um das Getreide am Boden plattzudrücken), das will von Ritter-Groenesteyn gar nicht leugnen. "Solche künstlich erzeugten Kreise gibt es selbstverständlich. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies auch in Raisting der Fall ist." 

Kornkreise: Zu perfekt für Menschenhand?

Bei diesen Kornkreisen will er eine "messerscharfe Präzision im Detail" erkannt haben, die kaum für das Werk von Witzbolden oder Hobbykünstlern spreche. "Die Ähren waren wie mit einem Pinselstrich hingelegt, so als ob eine Hand sie sanft hingelegt hätte. Wenn hingegen jemand mit einem Brett durch das Feld stapft, dann entstehen an den Ähren zwangsläufig Brüche und Kratzspuren. Die finden Sie in Raisting nicht." 

Zudem spreche das plötzliche Auftauchen der Raistinger Kornkreise gegen das Werk von Menschenhand. "Zeugen vor Ort - auch aus dem Umfeld des Bauern - haben mir versichert, dass der Kreis am Vorabend des 18. Juli noch nicht da war. Die Bauersleute haben bis zum späten Abend auf dem Nachbarfeld gearbeitet und nichts gesehen. In den frühen Morgenstunden entdeckte dann ein Jäger Vertiefungen im Feld, die er zunächst auf Wildschweine zurückführte." In diesem schmalen Zeitfenster, so meint der Autor, hätten Kornkreise von derartiger Präzision kaum ins Feld eingearbeitet werden können. Und das auch noch ohne Aufsehen zu erregen? Sicher nicht!

Auch der Ort, an dem die Kornreise auftraten, sei bezeichnend: "Der Raistinger Kreis liegt auf einer Achse mit einem Andechser Kornkreis aus dem Jahr 2012 und damit auf einer Achse vom Kloster Wessobrunn bis zum Kloster Andechs." In der Nähe von spirituellen Zentren wie etwa Stonehenge oder von Klöstern fänden sich Kornkreise auffallend oft, meint von Ritter-Groenesteyn.

Teil einer Warnung vor Aliens?

Und was soll das Ganze bitteschön? Für sich alleine sei der Kornkreis recht bedeutungslos. Aber hier verweist der Autor wieder auf die übergreifende Perspektive. Es gibt ein länderübergreifendes Projekt namens "Crop Circle Connector". Dabei werden Kornkreise auf der ganzen Welt erfasst und katalogisiert. Und jetzt kommt's: "Seit Juni treten Kornkreise urplötzlich gehäuft auf. Wurden von Januar bis Mai weltweit lediglich sechs Kornkreise gesehen, so sind es in den vergangenen Wochen 56 gewesen." Und was war in den vergangene  Wochen weltweit noch so alles los? Richtig: Gaza, Ukraine, MH17 und andere Flugzeugabstürze. Kann das ein Zufall sein?

"Es kann durchaus sein, dass die Kornkreise Warnungen einer außerirdischen Intelligenz sind", mutmaßt Franziskus von Ritter-Groenesteyn. Und die Botschaft? "Angesichts der dramatischen Weltlage liegt es doch recht nahe, hier von einer Warnung auszugehen." Und noch ein Zeichen kommt dem Autor in den Sinn (der sich als bekennender Christen versteht): "Als Papst Franziskus im Januar bei seinem Friedensgebet - ausgerechnet für die Ukraine - wie üblich Tauben im Vatikan aufsteigen ließ, wurden die Tauben erstmals von einem schwarzen Vogel attackiert. Da läuft es einem schon kalt den Rücken runter..."

Ihnen auch schon? Wer immer noch skeptisch bleibt, kann das Ganze ja unter dem Reiz einordnen, den Mystery-Geschichten wie die "X-Akten" immer wieder auf die Menschen ausüben. Gruselig klingt's trotzdem.

In der Facebook Gruppe von Franziskus von Ritter-Groenesteyn "Zeichen der Endzeit" sind die Kornkreise auch ein Thema. 

mm

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