Rund 2800 Menschen evakuiert

Nach Bomben-Entschärfung: Zugverkehr rollt wieder

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Am Bahnhof von Weilheim ist am Montagabend eine Fliegerbombe entschärft worden.

Weilheim - Auch fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs liegen noch unzählige Bomben im Boden. Am Bahnhof in Weilheim ist jetzt wieder ein Blindgänger aufgetaucht und musste entschärft werden - mit Folgen für viele Anwohner und Reisende.

Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Weilheim haben rund 3000 Anwohner am Montagabend ihre Häuser verlassen müssen. Der Zugverkehr zwischen München und Garmisch-Partenkirchen war stundenlang unterbrochen. Betroffen waren Regionalzüge und S-Bahnen. Die Bahn setzte zwischen Tutzing und Huglfing Busse ein. Die Innenstadt von Weilheim wurde auch für den Straßenverkehr gesperrt. Es kam zu erheblichen Behinderungen. Gegen 21.20 Uhr konnte der Blindgänger entschärft und die Sperrung aufgehoben werden.

Seit dem späten Montagabend rollt auch der Zugverkehr am Bahnhof Weilheim wieder. Sowohl die S-Bahnen und als auch die Regionalzüge verkehren laut Aussage eines Bahnsprechers wieder planmäßig.

Bauarbeiter hatten die 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Mittag am Bahnhof entdeckt. In einem Umkreis von 500 Metern wurde das Gelände abgesperrt. Die Anwohner wurden in der Stadthalle und in zwei Schulturnhallen untergebracht. Rund 200 Feuerwehrleute, 100 Polizisten und 100 Mitarbeiter von Rettungsdiensten waren im Einsatz.

Hier der Ticker vom Tag der Bomben-Entschärfung zum Nachlesen

Die Entschärfung selbst dauerte weniger als 30 Minuten. „Der Sprengmeister hat das gut hinbekommen“, sagte der Polizeisprecher Jürgen Thalmeier.

dpa

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