Nach Brand in Asylbewerberunterkunft

Kaufbeuren will Zeichen setzen gegen Fremdenhass

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In diesem Haus sollten Asylbewerber einziehen. Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag findet nun in Kaufbeuren eine Veranstaltung gegen Fremdenfeindlichkeit statt.

Kaufbeuren - Nach einem Feuer in einer geplanten Asylbewerberunterkunft, will Kaufbeuren ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Bei dem Brand wird von einem Anschlag ausgegangen.

Das Bündnis für Flüchtlinge in Kaufbeuren hat für den heutigen Freitagabend zu einer Solidaritätskundgebung aufgerufen. Anlass dafür ist der mutmaßliche Brandanschlag auf eine geplante Asylbewerberunterkunft am vergangenen Wochenende. Bei dem Feuer ist ein hoher Schaden entstanden.

Unter dem Motto „Für ein gutes Miteinander in Kaufbeuren - gegen Fremdenfeindlichkeit“ wollen die Veranstalter ab 18.00 Uhr ein Zeichen setzen für Toleranz und Vielfalt. „Fremdenhass und Rassismus dürfen nicht salonfähig werden“, sagte Michael Rösch, Sprecher des Bündnisses. 

Nach dem Auftakt vor der evangelischen Christuskirche werden die Demonstranten an der ausgebrannten Unterkunft vorbeilaufen. Die Organisatoren erwarten rund 500 Teilnehmer.

dpa

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