Lokführer starb bei Meridian-Unglück

Nach Zug-Katastrophe von Bad Aibling: Bahn zahlt für Witwe

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Bei dem Zugunglück vom 9. Februar 2016 in Bad Aibling starben zwölf Menschen, 89 wurden verletzt.

Die Witwe eines der beiden Lokführer, die bei dem Zugunglück in Bad Aibling gestorben sind, bekommt von der Bahn künftig eine Rente.  Darauf einigte sich die 28-Jährige mit dem Unternehmen vor Gericht.

Traunstein/Bad Aibling – Im bisher einzigen Zivilprozess nach dem Zugunglück von Bad Aibling haben sich die Witwe eines Lokführer und die DB Netz AG auf einen Vergleich geeinigt. Die 28-Jährige erhält von der Bahn eine monatliche Unterhaltsschadens-Ersatzrente von 700 Euro bis zum Jahr 2064. In diesem Jahr wäre ihr Mann 79 Jahre alt geworden. Der 30-Jährige war einer der beiden Lokführer, die bei dem schweren Unglück mit insgesamt zwölf Toten ums Leben kamen.

Die Bahn hatte sich bei der Schadensregelung nach dem Unglück unbürokratisch verhalten. Die Beerdigungskosten aller Opfer wurden übernommen, Hinterbliebene erhielten Vorschüsse – die 28-Jährige 21 000 Euro. Nun sollte das Landgericht Traunstein die endgültigen Ansprüche feststellen. Die 700 Euro monatlich werden ab September 2020 fällig. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Bahn zu 75 Prozent, den Rest übernimmt die Klägerin. 

Bei einem anderen Zugunglück in Texas kam ein amerikanischer Radiomoderator ums Leben. Für seine Witwe und die drei Kinder wurde eine GoFundMe-Page eingerichtet. 

Weitere Tragödie: Ein Zug ist in Spanien bei Barcelona entgleist. Ein Mensch verlor bei dem Zugunglück sein Leben. Mehrere Menschen wurden verletzt. Auch in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen kam es zu einem Zugunglück. Eine Zugspitzbahn stieß mit einem Paketlieferwagen zusammen, berichtet *Merkur.de

kd

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