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Lokführer Thomas B.

Nach Zugunglück von Bad Aibling: Erstes Opfer beigesetzt

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Blumen und Kerzen liegen am 10.02.2016 am Abend vor dem Rathaus in Bad Aibling.

Bad Aibling - Das erste Opfer der Zugkatastrophe von Bad Aibling ist am Dienstag beigesetzt worden. Die Mutter des Lokführers Thomas B. fuhr gerade am Zug vorbei, als das Unglück passierte.

Am Dienstag wurden die ersten Opfer der Zugkatastrophe beigesetzt. In der Stadtpfarrkirche von Kolbermoor erinnerte Diakon Michael Wagner an Lokführer Thomas B.: „Er starb an dem Ort, den er so sehr liebte.“ Vor 19 Monaten hatte der 30-Jährige, der einst Bayerns jüngster Lokführer war, seine Jule geheiratet. „Wir hatten noch so viele Pläne“, schrieb sie unter die Traueranzeige. Im Sommer wollten sie in die Dom. Rep. reisen. Am Vorabend der Katas­trophe schenkte Thomas B. seiner Frau einen Bildband über den Karibik-Staat.

Der Geistliche offenbarte in der mit 300 Trauernden vollbesetzten Kirche ein tragisches Detail: „Seine Mutter fuhr gerade an der Unglückstelle vorbei, als es geschah. Sie hörte dann im Radio davon und wusste sofort, dass ihr Sohn in diesem Zug saß.“ Die Bahn sei die große Leidenschaft des Pfadfinders und Bikers Thomas gewesen. Seinen letzten Abend verbrachte er am Stammtisch mit Kollegen von der Bayerischen Oberlandbahn. Am Morgen des 9. Februar gab es noch einen Plausch mit seiner Frau: „Dann machte er sich auf den Weg nach Holzkirchen.“ Er sollte nicht zurückkehren.

tz

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