Bad Aibling

Nach Zugunglück: Gedenkstätte soll errichtet werden

+
Blumen und Kränze am Unglücksort in Bad Aibling.

Bad Aibling - Nach dem schweren Zugunfall mit elf Toten im oberbayerischen Bad Aibling soll dort eine Gedenkstätte an das fürchterliche Unglück erinnern.

Der genaue Ort und die Gestaltung stünden aber noch nicht fest, sagte Bürgermeister Felix Schwaller (CSU) am Donnerstagabend in einer Stadtratssitzung. Die Gedenkstätte soll aber nicht direkt am Unfallort entstehen. Bei dem Frontalzusammenstoß von zwei Regionalzügen waren am Faschingsdienstag elf Menschen getötet worden, mehr als 85 Insassen waren teils lebensgefährlich verletzt worden.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrdienstleiter. Der 39-Jährige soll mit einem Sondersignal einen verspäteten Zug auf die eingleisige Strecke geschickt haben, obwohl er dies nach Überzeugung der Ermittler nicht hätte tun dürfen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern

Kommentare