"30 Meter Abstand reichen"

Unfallverursacher trotz verletztem Kind uneinsichtig

Holzkirchen - Seine schlauen Sprüche nach einem Auffahrunfall mit zwei Verletzten - darunter ein kleines Mädchen - muss ein Münchner (44) büßen: Ihm droht nun eine Vorladung.

Seine schlauen Sprüche nach einem Auffahrunfall, bei dem eine Frau und ein kleines Mädchen leicht verletzt wurden, kommen einen Landschaftsbauer teuer zu stehen - ganz abgesehen von einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und der Regulierung von 6000 Euro Sachschaden: Der Münchner (44) muss mit einer polizeilichen Vorladung zum Verkehrsunterricht rechnen.

Wie die Autobahnpolizei Holzkirchen berichtet, war der Münchner am Samtag gegen 9.50 Uhr auf der A 8 Richtung Salzburg kurz vor der Raststätte Holzkirchen Süd mit seinem Opel auf den verkehrsbedingt abbremsenden BMW eines Bankkaufmannes (53) aus Holzkirchen vor ihm aufgefahren. Dessen (42) und die knapp dreijährige Tochter mussten vorsorglich ins Krankenhaus.

Schuld sind immer andere

Der Münchner bestand gegenüber der Polizei darauf, dass 30 Meter Abstand genug seien und „die vorne ja nicht so stark abbremsen müssen“, berichtet die Polizei. Belehrungen über geschwindigkeitsabhängige Abstände ignorierte der Mann laut Polizei - demnächst wird er deshalb „nachsitzen“ müssen.

Autobahnmeisterei und Feuerwehr Holzkirchen mussten die Fahrbahn reinigen. Dabei kam es zu zehn Kilometer Stau, der sich gegen 11.15 Uhr wieder auflöste.

ag

Rubriklistenbild: © dpa

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