Taucher suchen Schatz beim Walchensee

Liegt hier das verschollene Nazi-Gold?

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Walchensee - Wo wurde es nur versteckt, das verschwundene Gold der Nazis? Seit Jahren rätseln darüber zig Historiker sowie Hobbyschatzsucher. Eine Spur taucht dabei immer wieder auf: das Walchenseegebiet.

Viele sind sich sicher – genau dort müssen Soldaten kurz vor Kriegsende 1945 noch eine wertvolle Fracht vergraben oder in den grün-blauen Tiefen versenkt haben. Diesem Rätsel ging nun eine Gruppe von fünf Tauchern aus Bayern und Österreich nach: Am Wochenende starteten sie ihre Schatzsuche – und wurden fündig …

„Durch Recherchen hatten wir erfahren, dass es hinter Eschenlohe damals noch zu Kampfhandlungen kam“, erklärt Martin Büschen (39), der mit Freunden die Tauchexpedition auf die Beine stellte. „Das klang interessant.“ Und Fakt ist: Dort, in den rund fünf Meter tiefen Gumpen des Walchensees, hat noch niemand nach dem Gold gesucht!

Nazigold: Bilder von der Schatzsuche am Walchensee

Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
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Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
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Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
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Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
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Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
Unzählige Schatzsucher waren bereits am Walchensee, um drei Tonnen vermisstes Nazigold zu finden. Alle erfolglos. Jetzt haben es fünf Taucher aus Bayern und Österreich wieder versucht – und sogar Interessantes entdeckt. © aktivnews
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Volltreffer: Taucher Martin Büschen hält einen Teil der verrosteten Waffen hoch

Eine Schießerei? Wegen des Goldes? Rückblick: Es ist Ende April 1945. Von Berlin aus macht sich ein Konvoi auf den Weg Richtung Süden. Drei Laster beladen mit einem Schatz der Reichsbank. Goldbarren. Es geht nach München, dann weiter nach Mittenwald. Dort wird die wertvolle Ladung zwischengelagert, bevor sie dann an den Walchensee verbracht wird. Am Steinriegel werden von Gebirgsjägern so genannte Depots ausgehoben, wo mittels Mulis die Güter versteckt werden. Das alles ist belegt. Obwohl dies alles bei Nacht und Nebel geschieht, finden die Alliierten bald darauf die Verstecke.

Alles, was durch einen Reichsbankangestellten protokolliert wurde, fand man auch. Aber: Man weiß heute, dass der Transport mehr Schätze an Bord hatte – zusätzliche drei Tonnen.

Von einem kleineren Transport ist dabei die Rede. Ein paar Offiziere setzen sich mit einem Muli beladen mit Kisten vom Forsthaus Einsiedl in Richtung Eschenlohe ab – entlang einer Klamm. Von der anderen Seite sind ein paar jugendliche Wehrmachtssoldaten desertierend auf der Flucht. Diese haben Panzerfäuste bei sich. Bei der Gachentodklamm (rund drei Kilometer vom Walchensee entfernt) beobachten sie, wie ihnen der Transport entgegenkommt. Noch bevor sie sich verstecken können, werden sie entdeckt. Man schießt auf sie, und einer der drei wird tödlich getroffen. Noch heute erinnert ein Marterl am Wegrand an den Erschossenen. „Wir haben uns dann auf die Spur der drei jungen Burschen gemacht“, so Martin Büschen. Heißt: Die ganze Tauchausrüstung wurde nach oben geschleppt, aber in der Klamm sehen sie bald einige vielversprechende Gumpen – perfekte Verstecke, um dort Gold zu versenken. „Wir haben uns dann gut 35 Meter durch unwegsame Felsen abgeseilt, um zum Wasser zu gelangen“, sagt Büschen.

Die kleinen Tümpel sind gut fünf Meter tief. Schnell fangen die Taucher an, den Boden vorsichtig abzutragen. Und dann tatsächlich – nach wenigen Minuten schon finden sie etwas in dem drei Grad kaltem Wasser: den Teil einer alten Panzerfaust. Waren nicht die drei jungen Männer mit genau dieser Waffe unterwegs? Dann wenig später noch Gewehre, Karabiner. Büschen: „Teile der Geschichte sind also ganz klar wahr.“

Gold haben die Männer zwar noch nicht gefunden – aber sie geben nicht auf. „Wir kommen auf jeden Fall wieder.“

tz

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