Herrmann und Söder stellen neue Technik vor

Neue Software "GeoKat" hilft bei Katastrophen

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Die Minister Söder und Herrmann (hinten) bei der Vorstellung von GeoKat.

München - Am Montag stellten Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Markus Söder die neue Software GeoKat (Geographisches Katastrophenschutz-Informationssystem) vor.

Hilfe für den Ernstfall: Jetzt soll alles noch schneller gehen! Am Montag stellten Innenminister Joachim Herrmann (59, CSU) und Finanzminister Markus Söder (49, CSU) die neue Software GeoKat (Geographisches Katastrophenschutz-Informationssystem) vor. Sie ist ein computergesteuertes Werkzeug zur Koordination und Organisation bei Katastrophen und soll helfen, die entsprechende Ausrüstung und technische Geräte schnell zum Unglücksort zu steuern. In 104 bayerischen Dienststellen des Katastrophenschutzes wird sie ab sofort eingesetzt werden.

„Wenn es um die Sicherheit von Menschen geht, muss mit modernsten Methoden und Techniken gearbeitet werden“, sagte Herrmann. „Das Ziel ist, unser ganzes Einsatzpotenzial abrufen zu können“, ergänzte Söder. 670.000 Euro hat sich der Freistaat das Projekt kosten lassen, ein Jahr haben Entwickler an der Software gebastelt und sie in 300 Tests erprobt. Bei Unglücken wie kürzlich in Bad Aibling oder dem Hochwasser im Jahr 2013 soll die Hilfe nun noch besser koordiniert werden und Sandsäcke, Pumpen oder Fahrzeuge einsetzen, um die 470.000 Einsatzkräfte zu unterstützen. Über das System können die Retter auch sehen, ob Schulen, Altenheime oder Gefängnisse evakuiert werden müssen und wo sich geeignete Notunterkünfte befinden. Bei Hochwasser ist auch das überschwemmte Gebiet einsehbar. Damit wir mögliche Katastrophen schnell in den Griff kriegen!

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