Neugeborenes in Toilette zurückgelassen

Münchner Flughafen-Baby: Mutter ab Dienstag vor Gericht

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Tat- und Fundort: Auf dieser Parkhaus-Toilette am Flughafen wurde das Baby am 30. Juli 2015 entdeckt.

Landshut - Letzten Sommer soll eine 24-Jährige versucht haben, ihr Neugeborenes auf der Toilette des Flughafen Münchens zu töten. Nächste Woche muss sie sich vor dem Landgericht Landshut verantworten.

Eine 24 Jahre alte Frau soll auf der Toilette des Flughafens München ein Mädchen auf die Welt gebracht und versucht haben, es zu töten. Wegen versuchten Totschlags muss sich die Frau aus Lauingen im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau von Dienstag (3. Mai) an vor dem Landgericht Landshut verantworten. Laut Anklage hatte die Frau Ende Juli auf dem WC ein lebensfähiges Mädchen geboren. Anschließend soll sie das Neugeborene mit der Nabelschnur stranguliert, in das Toilettenbecken gestopft und abgespült haben.

Gut eine halbe Stunde später hatte eine Frau das leblose Baby entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. In einer Münchner Kinderklinik konnte das Mädchen, das mit einer Körpertemperatur von 26 Grad eingeliefert wurde, gerettet werden.

Das Gericht hat insgesamt fünf Verhandlungstermine angesetzt. Das Urteil wird Anfang Juni erwartet.

dpa

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