Zwei Beamte vor Gericht

Neuschwanstein: Prozess um Betrugsfälle

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Wolkenlücken zeigen sich über dem Schloss Neuschwanstein bei Füssen/Allgäu.

Kaufbeuren - Zwei ehemalige Führungskräfte aus dem Schloss Neuschwanstein müssen sich ab Montag vor Gericht verantworten. Sie hatten bei der Abrechnung der Führungen im Märchenschloss beschissen.

Weil sie Führungen im Schloss Neuschwanstein falsch abgerechnet haben, müssen sich zwei Beamte der Schlossverwaltung vom morgigen Dienstag an vor dem Amtsgericht Kaufbeuren verantworten. Die 42 und 66 Jahre alten Männer sind wegen Betrugs und Untreue in besonders schwerem Fall angeklagt.

Den ehemaligen Führungskräften des Märchenschlosses wird vorgeworfen, Einnahmen von Sonderführungen nicht vollständig an die Bayerische Schlösserverwaltung abgeführt zu haben. Nach Angaben eines Gerichtssprechers geht es um mehrere Führungen in den Jahren 2007 bis 2010.

Gegen die Männer waren 2013 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten jeweils Strafbefehle wegen Betrugs und Untreue erlassen worden. Darin wurden Bewährungsstrafen von acht und elf Monaten sowie eine Wiedergutmachung des Schadens angeboten.

Weil beide Männer gegen die Strafbefehle Einspruch eingelegt haben, kommt es nun zur Hauptverhandlung.

tz

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