1. tz
  2. Bayern

Bald erste Novavax-Lieferung in bayerischer Stadt - doch nur bestimmte Personen können sich damit impfen lassen

Erstellt:

Von: Katarina Amtmann

Kommentare

Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax
Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax steht auf einem Tisch. © Alastair Grant/AP/dpa/Symbolbild

Ende Februar soll es die ersten Lieferungen des Novavax-Impfstoffs geben. In einer bayerischen Stadt bleibt das Vakzin zunächst einer bestimmten Gruppe vorbehalten.

Bamberg - Ende Februar bekommt das Impfzentrum in Bamberg (Oberfranken) den Impfstoff* des US-Herstellers Novavax. Allerdings können sich nicht alle, die wollen, damit impfen lassen. Zu dem Proteinimpfstoff schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung: „Dieser soll zunächst für diejenigen noch nicht geimpften Personen eingesetzt werden, die in Einrichtungen beschäftigt sind, für die ab Mitte März eine Impfpflicht gilt.“

Novavax-Impfstoff: Von der Impfpflicht betroffene Mitarbeiter haben Vorrang

Das betrifft unter anderem Arztpraxen, Krankenhäuser oder Pflegedienste. In den nächsten Tagen soll deshalb erhoben werden, wer sich noch mit dem Proteinimpfstoff impfen lassen möchte, so das Landratsamt weiter. Die Impfpflicht ab März gilt nicht nur für Ärzte oder Pfleger, sondern für alle Mitarbeiter, also auch Hausmeister oder Reinigungskräfte.

NRW: Novavax-Impfstoff vorrangig für Mitarbeiter im Gesundheitswesen

Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie über alle wichtigen Geschichten aus dem Freistaat. Melden Sie sich hier an.

Corona in Bayern - Novavax „quasi ein Totimpfstoff“

Am 21. Februar soll der Impfstoff bundesweit ausgeliefert werden. Es geht um 1,75 Millionen Dosen, davon sollen laut nordbayerrn.de 14 Prozent nach Bayern gehen. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hofft auf Lieferung noch im Februar. Lauterbach erläuterte: Das Präparat, das „quasi ein Totimpfstoff“ sei, solle denjenigen besonders zur Verfügung stehen, die diese Art der Impfung bevorzugten. Er selbst könne die Wertigkeit für Omikron nicht gut einschätzen. Er gehe aber davon aus, dass der Impfstoff gut wirke. (kam mit dpa)

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Bayern lesen Sie in unserem News-Ticker.

Auch interessant

Kommentare