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Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause: Nürnberger Frühlingsfest kehrt zurück – mit neuem Highlight

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Von: Helena Grillenberger

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Das Nürnberger Frühlingsfest soll dieses Jahr wieder stattfinden.
Das Nürnberger Frühlingsfest soll dieses Jahr wieder stattfinden. Hier ein Bild aus dem Jahr 2012. © Daniel Karmann/dpa

Das Nürnberger Frühlingsfest kommt Mitte April aus seiner zweijährigen Corona-Zwangspause. Ein wenig Münchner-Oktoberfest-Flair wird es heuer durch die „Herzla-Hütte“ geben.

Nürnberg – Zwei Jahre lang gab es wegen Corona keine Volksfeste in Nürnberg. Kein Frühlingsfest, kein Herbstvolksfest und auch keinen Christkindlesmarkt. Doch dieses Jahr kehrt zum Frühlingsanfang wieder ein Stück Normalität zurück – und mit dem Frühlingsfest geht ein neues gastronomisches Konzept einher.

Für die Schausteller kamen die letzten beiden Jahre mit ihren harten Corona-Einschränkungen praktisch einem Berufsverbot gleich. Denn gerade die kleineren Familienbetriebe hatten keine Chance etwas zu verdienen, ohne die kleineren Feste auf dem Land. „Wir sind froh, endlich wieder richtig arbeiten zu können“, erklärt daher auch Lorenz Kalb, Vorsitzender des Süddeutschen Schaustellerverbands gegenüber nordbayern.de.

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Nürnberger Frühlingsfest: „Herzla-Hütte“ sorgt für Wiesn-Flair

Ab dem 16. April startet das Frühlingsfest in Nürnberg. Und neben dem bekannten großen Festzelt Papert wird es dieses Jahr auch das „Volksfest Herzla“ geben – ein über 2500 Quadratmeter großes Areal der Erlebnisgastronomie, auf dem es zwei Showbühnen und unterschiedliche kulinarische Angebote geben wird.

Dabei bringt die sogenannte „Herzla-Hütte“, die im Mittelpunkt des Volksfests stehen soll, ein wenig Wiesn-Flair auf das Nürnberger Frühlingsfest, denn die Hütte erinnert ein wenig an die Hütten auf dem berühmten Münchner Vorbild. Mehr als 800 Menschen sollen in der Hütte mit zwei Geschossen und Balkon Platz finden. Zu essen gibt es dort fränkische Klassiker. Im „Hütten-Gärtle“ gibt es Platz für weitere 400 Menschen, 1000 Plätze gibt es in der „Gartnschänke“ – dort gilt Selbstbedienung.

Nürnberger Frühlingsfest: Spendenaktion für Flüchtlinge geplant

Für Stimmung in der „Herzla-Hütte“ sollen abends verschiedene Livebands sorgen. Im „Festgarten“, dessen Angebot sich auch an Familien richtet, herrscht eher Kirchweih-Stimmung: Mit Blasmusik und Co. Der traditionelle Umzug zum Auftakt des Festes wird allerdings ausfallen. Grund dafür ist der Krieg in der Ukraine, vor dessen Hintergrund man auf Pauken und Trompeten verzichten möchte.

Außerdem gebe es, so Kalb gegenüber nordbayern.de, besondere Aktionen und eine besondere Spendensammlung auf dem Volksfestplatz, deren Erlös man verdoppeln werde und der den Flüchtlingen und ihren Kindern zugutekommen werde. „Wir wünschen uns, dass es für alle Kinder eine unbeschwerte Zeit wird“, so Wirtschaftsreferent und Schirmherr der Veranstaltung, Michael Fraas zu nordbayern.de. (hgr)

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