Nördlich des neuen Museums

Nürnbergs Wirtschaftsreferent ist „wirklich glücklich“ - die Stadt bekommt eine Bratwurstgasse

Nürnberger Bratwürste in einer Semmel. „Drei im Weckla“.
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Die Nürnberger Bratwurst - hier „Drei im Weckla“ - bekommt nicht nur ein eigenes Museum, sondern auch noch eine eigene Straße.

Im November eröffnet die Stadt Nürnberg ihr neues Bratwurstmuseum. Passend dazu - und zu Ehren der Nürnberger Spezialität- soll dort auch bald eine „Bratwurstgasse“ entstehen.

Nürnberg - Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas ist „heute wirklich glücklich“. Warum? Weil der Verkehrsausschuss der Stadt Nürnberg* am heutigen Donnerstag (14. Oktober) für eine örtliche „Bratwurstgasse“ gestimmt hat. Passend zum neuen Bratwurstmuseum, das im November seine Türen eröffnet, soll dann auch bald das neue Straßenschild am Trödelmarkt hinter dem Henkersteg aufgestellt werden.

Nürnberger Bratwurst wird mit neuem Museum und eigenem Straßennamen geehrt

Die Idee der neuen Bratwurstgasse stammt dabei von den beiden Radio-Energy-am -Morgen-Mitarbeitern Yase und Mark - und machte in Nürnberg nicht nur den Wirtschaftsreferenten Dr. Michael Fraas glücklich. „Alles, was dem Thema Bratwurst guttut, um eine der wichtigsten Spezialitäten unserer Stadt zu promoten und bekannter zu machen, das halte ich für gut, das finde ich richtig und wichtig“, hat dieser bereits in einem früheren Interview mit Yase und Mark gesagt. Den Einfall der beiden hält er laut der Website des Radio-Senders für einen „Geistesblitz“.

Die Idee der Bratwurstgasse stößt in Nürnberg auf viel Begeisterung

Auch Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König begrüßte laut der Website von Energy am Morgen die Idee und hatte sich auch dafür eingesetzt, dass diese vorbereitet und dem Stadtrat vorgelegt wird. „Dass wir da nicht selbst drauf gekommen sind“, habe sich dagegen Rainer Heimler, der 1. Vorsitzende des Schutzverbandes Nürnberger Bratwürste e.V. gewundert. Schließlich eröffnet der Verein im November das neue Museum*, in dem die Besucher alles über die Nürnberger Bratwurst erfahren können. Außerdem gebe es laut Heimler in Nürnberg auch schon eine „Schäufeleinstraße für das Schäufele“ und dann müsse auch ein „Bratwurstgässla für die Bratwurst“ her.

Folgt in Nürnberg nach der Schäufeleinstraße, dem Bierweg und der neuen Bratwurstgasse bald auch eine Lebkuchenallee?

Einen „Bierweg“ gibt es in Nürnberg auch schon seit Längerem. Und da die Nürnberger Bratwürste* zu den kulinarischen Wahrzeichen der Stadt gehören und genauso wie die Nürnberger Lebkuchen auch nicht auf dem weltbekannten Nürnberger Christkindlesmarkt fehlen dürfen, ist es wohl nur naheliegend, dass die fränkische Wurst-Spezialität nun auch ihren eigenen Straßennamen erhält. Bleibt nur noch abzuwarten, ob es in Nürnberg vielleicht auch irgendwann eine Lebkuchenallee oder Ähnliches geben wird. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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