Vorwürfe wiegen schwer

Opernsänger soll seine Schülerinnen vergewaltigt haben

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Ein 51-Jähriger Opernsänger muss sich vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten.

Ein Opernsänger des Staatstheaters in Nürnberg soll mehrere Gesangsschülerinnen vergewaltigt haben. Jetzt hat der Prozess gegen ihn begonnen.

Nürnberg - Gleich mehrmals soll der 51-jährige Situationen, in denen er mit seinen Schülerinnen alleine war, ausgenutzt haben: Drei Mal soll der Musiker im Jahr 2013 Frauen, die bei ihm Gesangsunterricht nahmen, zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Ein weiteres Mal soll er eine Schülerin in deren eigener Wohnung vergewaltigt haben.

Nürnberg/Bayern: Opernsänger soll seine Schülerinnen vergewaltigt haben

Neben den vier Vergewaltigungsfällen wirft ihm die Staatsanwaltschaft außerdem je zwei Fälle der sexuellen Nötigung und des sexuellen Übergriffs in den Jahren 2015 bis 2018 vor. Der verheiratete Familienvater soll seinen Schülerinnen dabei teilweise vorgeben haben, ihre Atemtechnik verbessern zu wollen - und ihnen dann gegen ihren Willen an die Brust gefasst und ihnen Zungenküsse gegeben haben.

Zum Prozessbeginn am Mittwoch verweigerte der Angeklagte vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth die Aussage zu den Vorwürfen. Für den Prozess sind neun Verhandlungstage bis zum 19. November angesetzt. 

Lesen Sie auch: Auf Mallorca wurde ein 18-jähriger Deutscher festgenommen: Er soll eine 14-Jährige am Strand vergewaltigt haben. Einen schrecklichen Vorwurf gibt es auch in Erfurt: Dort sollen zwei Polizisten im Einsatz eine Frau missbraucht haben. Ebenfalls um sexuellen Missbrauch ging es vor Kurzem am Landgericht München. Alexander G. (57) aus Höhenkirchen soll zwei Freundinnen seiner Tochter betäubt und missbraucht haben, wie merkur.de* berichtet.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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