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Corona-Ausbruch an Nürnberger Schule: Mehr Infizierte als bisher gedacht

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Corona und Schulen
Bei einem Corona-Ausbruch an einer Nürnberger Schule gibt es nun mehr Infizierte als bislang vermutet. © Uli Deck/dpa/Symbolbild

An der Nürnberger Bismarckschule gab es einen Corona-Ausbruch. Jetzt ist klar: Die Zahl der Infizierten ist etwa doppelt so hoch als bisher angenommen. 

Nürnberg – 250 Kinder mussten nach einem Corona-Ausbruch an der Nürnberger* Bismarckschule vergangene Woche in Quarantäne. 20 Schülerinnen und Schüler wurden damals positiv auf das Coronavirus getestet. Rund eine Woche später hat sich die Zahl der infizierten Kinder nochmal verdoppelt, auch Lehrkräfte sind betroffen. Das berichtet BR24.

Nürnberg: Mindestens 50 Infizierte an Bismarckschule 

Laut des Staatlichen Schulamts in Nürnberg sind inzwischen 46 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrkräfte positiv getestet worden. Der Leiter des Staatlichen Schulamts in Nürnberg, Thomas Reichert, erklärte gegenüber BR24, dass es keine auffälligen Infektionshäufungen in bestimmten Klassen gibt. Die Fälle verteilten sich eher diffus auf alle Klassen. 

Noch immer befinden sich rund 100 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Diese werden per Homeschooling unterrichtet. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler findet der Unterricht vor Ort wie gewohnt statt. 

Nürnberg: Waren fehlende Luftfilter für Corona-Ausbruch verantwortlich? 

Die Wirksamkeit von Luftfiltern in Schulen ist kaum messbar. Dennoch steht fest: Während die Stadt Nürnberg sich beim Einbau von Luftfiltern in Klassenzimmern auf der Zielgeraden sieht, gibt es an der Bismarckschule noch nicht ausreichend Luftfilterung. Erst fünf Geräte sind es verteilt über alle Klassenzimmer. Ein möglicher Grund für den Corona-Ausbruch.  

Da am Schulgebäude derzeit Brandschutz-Arbeiten vorgenommen werden, warten weitere 22 Geräte noch darauf, installiert zu werden. Dies soll in den Herbstferien geschehen.  *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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