Warnstreiks in elf Betrieben

Nürnberg: Einzelhandel streikt weiter

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Eine Dame mit dem Ver.di Einmaltattoo

Nürnberg - Hunderte Angestellte im Einzelhandel setzen ihren Streik vor den nächsten Tarifverhandlungen fort. Die Verhandlungen im September waren ergebnislos geblieben.

Vor dem Beginn der fünften Tarifverhandlungsrunde sind wieder Hunderte Beschäftigte des bayerischen Einzelhandels für höhere Löhne auf die Straße gegangen. Schwerpunkt der Aktionen am Donnerstag war nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Nürnberg, wo sich die Beschäftigten in elf Betrieben an den Warnstreiks beteiligten. Die Arbeitnehmer könnten das Verhalten der Arbeitgeber im bisherigen Verlauf der Tarifverhandlungen nicht nachvollziehen, sagte Streikleiter Manfred Wages.

Die Tarifverhandlungen für die etwa 335 000 Beschäftigten der Branche waren Mitte September auch in der vierten Verhandlungsrunde ohne Einigung geblieben. Die Arbeitgeber boten von August 2013 an 2,5 Prozent und von Mai kommenden Jahres an 1,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, verlangen aber zugleich Abstriche beim Manteltarif. Die Gewerkschaft fordert hingegen 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten. Am 31. Oktober werden die Verhandlungen in München fortgesetzt.

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dpa

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