Ausweitung angekündigt

Nürnberg: Flüchtlinge im Hungerstreik

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"Schluß mit der Abschiebung von politischen Flüchtlingen" ist auf einem Banner in Nürnberg am Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu lesen. (Archivbild vom 3. Juli 2014)

Nürnberg - Rund 25 Asylbewerber sind in Nürnberg in den Hungerstreik getreten. Ab Montag drohen die Frauen und Männer auch nichts mehr zu trinken.

Die Frauen und Männer aus Afghanistan, Äthiopien und dem Iran wollen mit ihrem am Samstag begonnenen Protest die Anerkennung ihrer Asylanträge erreichen, wie ihr Sprecher Mohammed Hakimi am Sonntag sagte.

Sollten die Behörden nicht darauf reagieren, verweigerten die Flüchtlinge im Alter zwischen 19 und 47 Jahren von Montag an auch das Trinken, ergänzte Hakimi. Noch kämen die Hungerstreikenden ohne medizinische Hilfe aus, „aber wir werden langsam schwächer“, sagte Hakimi zu der Aktion in der Innenstadt.

Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Gruppe ihren Hungerstreik mitgeteilt habe. „Wir schauen ab und zu nach dem Rechten“, so der Beamte, „aber die Aktion verläuft friedlich.“ Eine Protestaktion im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge war am Freitag von der Polizei aufgelöst worden.

dpa

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