30 Zentimeter lange Klinge 

Ungewöhnliche Entdeckung: Zöllner am Nürnberger Flughafen finden verbotenen Spazierstock im Handgepäck

Spazierstock mit Degen
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Einen unerlaubten Spazierstock mit einem Degen hat der Zoll am Flughafen Nürnberg bei einer Passagierin gefunden.

Zöllner erwischten eine Frau dabei, wie sie einen Spazierstock mit integrierter Klinge mit nach Deutschland brachte. Gegen sie läuft nun ein Strafverfahren.

Nürnberg – Er sieht harmlos aus, doch schraubt man seinen Kopf ab, hält man eine 30 Zentimeter lange Klinge in der Hand. Bereits Ende August haben die Zöllner am Nürnberger Flughafen* einen Spazierstock mit integriertem Messer sichergestellt. Er wurde von einer Familie mitgebracht, die über die Türkei* aus Nigeria eingereist war und ihr Gepäck nicht angemeldet hatte, wie das Hauptzollamt Nürnberg schreibt. 

Nürnberg: Zöllner kontrollierten die Familie  

Dennoch kontrollierten die Zöllner die Familie und stellten im Handgepäck den „besonderen“ Spazierstock fest. Da die sogenannten Stockdegen versteckt getragen werden und als harmloser Alltagsgegenstand getarnt sind, fallen sie laut Zollamt unter das Waffengesetz und sind in Deutschland verboten. 

Nürnberg: Strafverfahren gegen Trägerin eingeleitet 

Die 34-jährige Frau, die damit gereist war, gab an, den Stock in Nigeria geschenkt bekommen zu haben. Er wurde sichergestellt. Gegen die Frau wird nun ein Strafverfahren eingeleitet, weil sie gegen das Waffengesetz verstoßen und einen verbotenen Gegenstand mitgebracht hat. 

Der Sachverhalt wurde vom Hauptzollamt Nürnberg an das Zollfahndungsamt übergeben, das den Fall weiter bearbeiten wird. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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