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Helikopter über Nürnberg: Das ist der Grund für den Dauereinsatz in der Luft

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Von: Felix Herz

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Helikopter
Ein Hubschrauber zieht seine Kreise über Nürnberg. © Stefan Sauer/dpa/Symbolbild

Über Nürnberg kreist am Montag ein Helikopter im Dauereinsatz. Für die Anwohner bedeutet das viel Lärm – und fragende Gesichter. Was ist der Hintergrund?

Nürnberg – Am Montag, 16. Mai, wird es laut in den Randbezirken Nürnbergs. Ein Hubschrauber wird dort im Dauereinsatz sein. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Fahndung oder um einen medizinischen Notfall: Der Helikopter gehört zum Energieunternehmen N-Ergie und die Experten darin sollen die Hochspannungsleitungen in Nürnberg kontrollieren.

Vor kurzem landeten Eurofighter-Kampfjets in Nürnberg – den Grund erklärte der Flughafensprecher.

Hubschrauber-Einsatz in Nürnberg: Kontrolle aus der Luft

Sei dem 6. Mai überprüft das Energieunternehmen im Jahr 2022 rund 2000 Kilometer Stromleitung. Laut nordbayern.de ist ab Montag Nürnberg an der Reihe. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung ankündigte, werden Anwohner Lärm und Abwind mitbekommen. „Die N-ERGIE Netz GmbH bedauert die entstehenden Beeinträchtigungen und bittet die betroffenen Anwohner*innen um Verständnis.“

Der Großteil von Nürnbergs Stromleitungen ist unterirdisch verlegt. In den Randbezirken sowie in der näheren Umgebung allerdings sind es vor allem oberirdische Hochspannungsleitungen, die den Strom transportieren. Diese sollen nun auf Schäden und Funktionalität von Experten aus der Luft überprüft werden.

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Strom-Kontrolle aus der Luft: Helikopter-Flug über Nürnberg

Laut Pressemitteilung von N-Ergie werden die Hubschrauberflüge in einer Höhe von rund 15 Metern durchgeführt und sind mit dem Luftamt Nordbayern abgestimmt. Durch den Einsatz können laut N-Ergie „Schwachstellen an Masten, Isolatoren und Leiterseilen frühzeitig erkannt und beseitigt werden.“

Witterungsbedingt könne jedoch der Fall eintreten, dass der Flug verschoben werden müsse. Der Einsatz werde nur bei klaren Sichtverhältnissen durchgeführt, so das Energieunternehmen. Da das Wetter in Bayern recht ungemütlich werden kann, steht ein unterbrechungsfreier Einsatz des Hubschraubers möglicherweise auf der Kippe. (fhz)

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