Festnahme in Altenfurt

Sie waren bundesweit aktiv: Nürnberger Kripo fasst Serieneinbrecher

Die Nürnberger Polizei konnte ein Einbrecherduo festnehmen. (Symbolbild)

Anfang November nahm die Nürnberger Kripo zwei Männer fest, denen eine Einbruchsserie zur Last gelegt wird. Vorausgegangen waren aufwändige Ermittlungen. 

Nürnberg – Am 1. November gingen der Nürnberger Kriminalpolizei zwei Männer ins Netz, die für zahlreiche Einbrüche verantwortlich gemacht werden. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg*-Fürth und weiteren mittelfränkischen Polizeidienststellen, wie die Polizei am Mittwoch bekannt gab.

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Nürnberg: Kripo wertete massiv Daten aus

Das Kommissariat 47 der Nürnberger Kripo hatte zuvor zahlreiche Daten ausgewertet. Dabei stellten die Beamten eine seit Juli 2021 anhaltende Serie von Wohnungseinbrüchen im Raum Mittelfranken und Oberbayern fest. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken* schreibt, handelte es sich bei den meisten Tatorten um Gebäude mit einem Gewerbe im Erdgeschoss. Dessen Eigentümer wohnte jeweils ein Stockwerk höher. Die Täter hofften vermutlich darauf, dass die Geschäftseinnahmen in der Privatwohnung aufbewahrt seien. 

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Nürnberg: Tatverdächtige in Altenfurt geschnappt

Weitere Ermittlungen führten schließlich zu zwei Männern im Alter von 58 und 28 Jahren. Am 1. November konnte das Duo dann festgenommen werden – direkt nach einem Einbruch in Behringersdorf. Dort waren die beiden mutmaßlich in ein Haus in der Espanstraße eingedrungen. Gemeinsam mit Zivilkräften aus Nürnberg, Erlangen, Fürth und Schwabach setzen Beamte des Kommissariats 47 die Männer schließlich in Altenfurt fest.

Nürnberg: Einbrecherduo war bundesweit aktiv

Gegen einen der beiden lagen bereits mehrere Haftbefehle wegen Einbruchsdelikten vor. Der Kripo zufolge war das Duo bundesweit tätig. Es soll Gegenstände im Wert einer hohen fünfstelligen Zahl gestohlen haben. Die Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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