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Sturmtief fegte über Bayern: Nürnberg und Umgebung besonders betroffen

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Starkregen, Hagel und starke Sturmböen ziehen während des Sturmtiefs „Ignatz“ über einen Feld mit Birken in der Region Hannover hinweg.
Sturmtief „Ignaz“ hat in der Nacht auf Donnerstag Deutschland erreicht und fegte teilweise mit 100 km/h über die Bundesrepublik. © Julian Stratenschulte/dpa

Sturmböen von bis zu 110 km/h fegten am Donnerstag über Bayern hinweg. In Nürnberg kam es zu Zugausfällen und zahlreichen Feuerwehreinsätzen.

Nürnberg – Am Donnerstag (21. Oktober) sorgten Sturm „Hendrik“ und Sturmtief „Ignatz“ auch in Nürnberg und Umgebung für Chaos. 

Kein Zugverkehr zwischen Würzburg und Nürnberg

Auf der Bahnstrecke Würzburg-Nürnberg fielen zeitweise alle ICE- und IC-Züge aus. Die S-Bahn-Linie 2, die von Roth nach Altdorf fährt, meldete einen Stromausfall am Nürnberger Hauptbahnhof. Der stellte sich später jedoch als wetterbedingte Oberleitungsstörung heraus, wie nordbayern.de berichtet.

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Nürnberg: Feuerwehr 63 Mal im Einsatz

Die Nürnberger Feuerwehr rief die Menschen dazu auf, unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Im Stadtgebiet musste sie wegen der Sturmböen 63 Mal ausrücken*. Vielerorts waren Bäume auf Telefonleitungen oder Oberleitungen der Straßenbahn gestürzt. In einem Klärwerk waren Teile eines Baumes im Reinigungsbecken gelandet, wo sie einen Räumer blockierten. Berufsfeuerwehr und Mitarbeiter des Klärwerks konnten das Hindernis gemeinsam beseitigen, wie die Nürnberger Feuerwehr mitteilte.

Nürnberg: Friedhöfe vorsichtshalber geschlossen

Die städtischen Friedhöfe wurden aus Sicherheitsgründen von Donnerstag (21. Oktober) bis Freitag (22. Oktober), 7 Uhr geschlossen. Grund sei die Gefahr durch abbrechende Äste und umstürzende Bäume, teilte die Stadt Nürnberg mit.*Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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