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Oberau: Fahrzeug droht am Kirchbichl abzustürzen

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Hinter dem Wagen geht es 50 Meter in die Tiefe. © Polizei

Oberau - Um ein Haar wäre ein 76-jähriger Autofahrer am Kirchbichl mit seinem Wagen 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Das Auto hing für längere Zeit über dem Abgrund.

Am Donnerstag um die Mittagszeit machte ein 76-jähriger mit seinem Wagen auf dem unumzäunten Parkplatz am  Kirchbichl eine Pause. Als er sein Auto wenden wollte, unterschätzte er wohl den Abstand zum angrenzenden Abgrund - an dieser Stelle geht es knapp 50 Meter in die Tiefe.

Mit der Hinterachse kam er nach Angaben der Polizei dabei über die Kuppe zum Abhang, so dass er mit seinem Heckantrieb nicht mehr nach vorne fahren konnte und mit seinem Auto förmlich am seidenen Faden hing.

Da in dem Mann panische Angst aufstieg, mitsamt dem Wagen in die Tiefe zu stürzen, war es ihm nicht möglich, seinen Pkw zu verlassen.

Doch Rettung nahte: Ein alarmiertes Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Oberau sicherte unmittelbar nach Ankunft das Fahrzeug mittels einer Seilwinde gegen den drohenden Abrutsch und der 76-Jährige konnte unverletzt aus dem Fahrzeug geborgen werden. Auch sein Fahrzeug konnte vor einem drohenden Absturz gerettet werden. Am Pkw entstand nur geringer Sachschaden, der Mann kam mit dem Schrecken davon.

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