Wirbel um Youtube-Video

Ösi-Zugspitz-Klau war Werbegag

Die Werbeagentur war tatsächlich auf der Zugspitze. Dabei sind die Aufnahmen entstanden.

Garmisch-Partenkirchen - Es ist doch alles ganz anders: Was nach dem Diebstahl des Zugspitz-Gipfels aussah, war nur ein Werbegag. Dahinter steckt eine österreichische Marketingfirma.

Oliver-John Perry, Pressesprecher der Modellbau-Messe Wien, hat bestätigt, dass es sich um einen Werbegag handelt: "Das ist ein Gag. Der Stein, den wir auf der Messe zeigen, stammt von der Mittelstation, von einem Geröllhaufen. Wir hatten eine Werbeagentur beauftragt, die hat es professionell umgesetzt. Sie waren tatsächlich auf dem Gipfel, haben aber nichts mitgenommen oder abgemeißelt. Sie können beruhigt sein: die Zugspitze ist nach wie vor 2962 Meter hoch!"

Auch die Polizei aus Garmisch-Partenkirchen hat sich jetzt zu dem Vorfall geäußert. Sie berichtet, dass zurzeit in Wien eine Modellbaumesse stattfinde, die vermarktet werden sollte. Deshalb wurde eine Werbeagentur beauftragt, einen Videoclip herzustellen. In diesem war zu sehen, wie eine Gruppe auf den Gipfel stieg und einen Stein herausbrach.

Möglicherweise habe die Gruppe eine Stelle am Gipfel mit dem Meißel bearbeitet, um so einen Steinabbruch vorzutäuschen.

Eine Strafeanzeige mit diesem Ergebnis wird nach Angaben der Polizei nach Verifizierung der Angaben an die Staatsanwaltschaft übersandt.

Zunächst hatte es den Anschein gemacht, als hätten vier Österreicher tatsächlich die Spitze der Zugspitze mitgenommen. Es hatte sogar ein"Bekennervideo" gegeben...

Hier finden Sie das Video

weg/dw

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