Anschlag: Heiße Spur fehlt

Passau: Suche nach der Schlange

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Die beiden Phantomzeichnungen der Polizei.

Passau - Wo steckt der Mann mit der giftgrünen Schlangen-Tätowierung?

Der Unbekannte, der der Neonazi-Szene zuzuordnen ist, wird wegen des Mordanschlags auf den Passauer Polizeichef von Alois Mannichl (52) gesucht. Hinweise auf ihn und auf einen zweiten Täter mit einem Kreuz-Tattoo sind zurzeit eher ernüchternd. Laut österreichischen Behörden, die ebenfalls mit dem Fall beschäftigt sind, ist die Tätowierung möglicherweise noch so frisch, dass sie erkennungsdienstlich nicht registriert ist.

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Ruf nach konzertierter Aktion gegen Rechtsextremismus

Derweil überbieten sich die Politiker mit Vorschlägen zum Umgang mit Rechtsextremisten. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) forderte, den Fahndungsdruck auf die rechtsradikale Szene zu erhöhen. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sagte: „Wir müssen der rechtsextremistischen Krake jetzt Paroli bieten.“ Und Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte an, schärfer gegen rechtsradikale Internetseiten vorzugehen.

In München forderten Bürger bei einer Mahnwache und Kundgebung ein Verbot der NPD. In Nürnberg gingen 1500 Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße.

hd.

Quelle: tz

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