24 Tonnen Stahl auf Lkw fast ungesichert

Polizei stoppt „rollende Bombe“

Ruhstorf an der Rott - Das ging gerade noch mal gut. Polizisten haben in Niederbayern einen Lkw kontrolliert, dessen schlechte Ladungssicherung tödliche Folgen hätte haben können.

Einen Sattelzug, der als „rollende Bombe“ nahezu ungesichert 24 Tonnen Stahltafeln transportierte, hat die Polizei auf der Autobahn 3 in Niederbayern aus dem Verkehr gezogen. Laut Mitteilung vom Mittwoch hatten die Beamten den österreichischen Sattelzug am Dienstag am Parkplatz Rottal Ost bei Ruhstorf an der Rott (Landkreis Passau) kontrolliert.

Fahrer und Verlader der Stahlplatten wurden angezeigt

Bei der Überprüfung der Ladung sei den Beamten regelrecht die Luft weggeblieben, hieß es im Polizeibericht. Stahltafeln hätten frei auf der Ladefläche gestanden. Der Fahrer habe nur drei Gurte angebracht, von denen der erste locker und die beiden anderen durchgescheuert gewesen und beim Öffnen der Fahrzeugplane heruntergefallen seien. 

Schon bei einer schnellen Kurvenfahrt oder einer Vollbremsung wäre die Ladung heruntergerutscht - mit womöglich lebensgefährlichen Folgen für den Fahrer und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer, hieß es. Erst nachdem die „rollende Bombe“, so die Polizei, entschärft wurde, konnte der Fahrer seine Fahrt mit Sicherung fortsetzen. Der Mann sowie der Verlader der Stahlplatten werden angezeigt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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