“Last Christmas“ und Co.

Anzeige wegen nerviger Weihnachtslieder: Aushang der Polizei geht viral

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"Last Christmas" gehört zu jeder Weihnachtszeit wie Lebkuchen und Glühwein.

Die Polizei Schwaben Süd/West sorgt mit einem lustigen Tweet für Aufsehen. Er dreht sich um die Frage: Sind nervige Weihnachtslieder Körperverletzung?

  • Die Polizei Schwaben Süd/West sorgt mit einem Tweet für Aufsehen.
  • Dieser wurde nun durch eine große Facebook-Seite geteilt.
  • Die Nutzer reagieren amüsiert.

Altbekannte Weihnachtslieder beschallen einen in der Advents- und Weihnachtszeit überall - ob in Kaufhäusern, Lokalen und natürlich aus dem Radio. Manch einem geht das auf die Nerven - doch zählt das als Körperverletzung? Die Polizei beschäftigte sich offensichtlich auch mit dieser Frage, wie ein Tweet aus dem Jahr 2017 zeigt. 

Die Facebook-Seite „Da kotzt das Texterherz“ hat den Tweet wiederentdeckt und am Mittwoch (12. Dezember) gepostet. Über 133.000 Nutzer folgen der Seite.

Polizei Schwaben postet lustigen Tweet zu nervigen Weihnachtsliedern

Der Post zeigt den Tweet der Polizei. Auf dem Foto ist die Glastrennscheibe einer Polizeiwache zu sehen, an der ein Aushang angebracht ist. Darauf steht zu lesen: „Nervige Weihnachtslieder sind kein Grund, Anzeige zu erstatten. Ihre Polizei“.

Tweet der Polizei Schwaben über Weihnachtslieder amüsiert Twitter-Nutzer

Der Post der Polizei sorgte viel Vergnügen bei den Nutzern. Der „Polizeimeldung“ folgten viele Kommentare, die vor allem auch eines zeigten: Wie viele von ihnen nichts für die Dauerbeschallung mit Klassikern wie „Last Christmas“ übrig haben.

Weihnachtslieder wie „Last Christmas“ Körperverletzung oder „Hirnkündigung“?

Viele mögliche Delikte machten die Twitter-Nutzer aus, wenn es darum ging, sich gegen das „Gedudel“ zur Wehr zu setzen. So etwa die Frage, ob es sich bei „Last Christmas“ um Körperverletzung handelte? „Ich bekomme von dem Lied ‚Last Christmas‘ immer Ohrenbluten“, postete eine Nutzerin. Und körperlich bewusst herbei geführte Schäden seien doch als Körperverletzung einzustufen. „Wir sehen das mit der Körperverletzung eher kritisch“, kam die prompte Antwort - nebst „Genesungswünschen“: „Wir hoffen, das Ohrenbluten hört bei den unzähligen Neujahrsglückwünschen wieder auf.“ 

Nervige Weihnachtslieder: Kemptener Polizei wird plötzlich auch nach Karnevalsliedern gefragt 

Ob der Versuch, sich gegen die nervendeMusik zu wehren, nicht einfach als Notwehr gewertet werden könnte, fragte ein Anderer. Wenn keine Gesetze überschritten würde, könnte man sicher ein Auge zudrücken, versicherten die Beamten. Ein Verfahren beim Europäischen Gerichtshof wurde ebenso vorgeschlagen - für den Fall, dass es sich um einVerbrechen gegen die Menschlichkeit handelte, dauernd mit den Weihnachtsliedern beschallt zu werden. Gar als akustische Folter bezeichnete ein weiterer Nutzer die weihnachtlichen Melodien, „Hirnkündigung“ befürchtete ein anderer. 

Wie es dann mit Karnevals- und Kirmesliedern aussehe, wollte eine Nutzerin aus dem Rheinland wissen. Und der eine und andere wunderte sich einfach nur, ob es sich bei den Anzeigen nicht schlicht um eine „Satire“ gehandelt hat. 

Eine Alternative zum herkömmlichen Christbaumverkauf hat sich ein Eurasburger Landwirt einfallen lassen. 

Viele Promis haben schon mitgemacht, jetzt beteiligt sich auch die katholische Kirche daran, genauer gesagt ein Augsburger Bischof. Es geht um einen neuen Internet-Hype.

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