"Völlig unglaubwürdig"

Polizistenmord: Verteidiger glaubt Zeugin nicht

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Raimund M. (li.) und Rudi R. sind wegen Mordes angeklagt.

Augsburg - Bisher motzte nur der Angeklagte Rudolf R. (57) im Augsburger Polizistenmord-Prozess – doch am Dienstag lederte auch der Verteidiger seines Bruders Raimund M. (59) los!

Es ging um eine Überraschungszeugin, die die Brüder im Mai 2011 vor einem Augsburger Supermarkt auf einem Motorrad gesehen haben will. Dieser Markt soll am 14. Mai von den Brüdern überfallen worden sein.

Von der Zeugenaussage erfuhr Rechtsanwalt Adam Ahmed aus der Zeitung - obwohl sie seinen Mandanten belastet: Denn die Frau will keine Parkinson-Symptome bei Raimund M. bemerkt haben. Ahmed: „Ich halte diese Zeugin für völlig unglaubwürdig.“

Davon unbeirrt, setzte Richter Christoph Wiesner die Beweisaufnahme fort. Interessant war dabei die Beobachtung eines Polizisten nur wenige Minuten nach den Schüssen auf Mathias Vieth. Ihm fiel ein Münchner Mitsubishi mit warmer Motorhaube nahe des Kuhsee-Parkplatzes auf, wo alles begann. „Ich fragte mich, was macht das Fahrzeug da?“ Erst einen Monat später ergab eine Überprüfung, dass das Auto einem Verwandten von R. gehörte. Der Prozess dauert an.

age

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