Gerichtsverfahren

Prozess gegen Todesfahrer: Urteil am Dienstag

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Der Angeklagte (l) sitzt im Gerichtssaal des Landgerichts Regensburg neben seinem Verteidiger Michael Haizmann.

Regensburg - Der Prozess wegen einer irrsinnigen Todesfahrt in Regensburg geht in die entscheidende Phase. Das Landgericht hat am Donnerstag die Beweisaufnahme geschlossen.

Bei der etwa einstündigen Raserei im August hatte ein 46-Jähriger eine Fünfjährige getötet, deren Schwester schwer verletzt und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag und versuchten Totschlag in drei Fällen aus. Der Vorsitzende Richter Werner Ebner kündigte am Donnerstag an, dass auch eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung und dreifacher fahrlässiger Körperverletzung infrage komme. Die Entscheidung soll am kommenden Dienstag verkündet werden. Ein Gutachter hatte dem 46-Jährigen zur Tatzeit Schuldunfähigkeit attestiert und die Unterbringung in einer Psychiatrie befürwortet. Der Angeklagte selbst hatte den gesamten Prozess über geschwiegen.

dpa

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