Staatsanwalt zu langer Haft verurteilt

Schmuggler versteckten „Koks“ in Briketts

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Was aussieht wie ein Brikett, ist unter einer dünnen Kohleschicht gepresstes Kokain, aufgenommen am 10.08.2015 in Hamburg.

Hamburg/Augsburg - Wegen Schmuggels von 80 Kilogramm Kokain hat das Landgericht Hamburg einen 62-Jährigen aus der Nähe von Augsburg zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Er habe sich der Einfuhr und des Handels von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter am Freitag.

Nach dem Plan von Hintermännern sollten 80 Kilo Rauschgift aus Paraguay über Hamburg in den Landkreis Augsburg geschmuggelt werden, getarnt als Grillkohle. Von dort sollte es nach Spanien gehen. Der Hamburger Zoll hatte die „Kokaineier“ im August vergangenen Jahres in einem Container mit Holzkohle im Hafen entdeckt.

Ein 49 Jahre alter Mitangeklagter wurde dagegen freigesprochen. Er habe zu der Tat beigetragen, aber nicht gewusst, dass es um ein Kokaingeschäft gegangen sei. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft für den älteren Angeklagten und eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren für den zweiten Angeklagten gefordert.

dpa

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