Wer macht so was?

Rätselhafter Fund: Barbie-Köpfe in Einmachgläsern

Wer macht so etwas? Barbie-Köpfe, die in einer Flüssigkeit schwimmen.

Erlangen - Ekliger Fund am Hauptbahnhof in Erlangen! Ein Unbekannter hat dort 20 abgerissene Barbie-Köpfe in Einmachgläsern abgelegt – nun rätselt die Polizei über das Motiv.

Selina U. (21) war am Sonntag gerade auf dem Weg ins Fitnessstudio, als ihr mehrere Tüten an der Stadtmauer auffielen. „Wir waren neugierig“, erzählte sie der Nürnberger Zeitung. „Deshalb haben wir die Tüten mit den Füßen zum Umfallen gebracht.“ Neben Bier- und Schnapsflaschen rollten ihr auch die in Flüssigkeit schwimmenden Puppen-köpfe vor ihre Füße. „Wir waren total schockiert“, so Selina.

Nach den ersten Gefühlswallungen alarmierte sie eine Streife, die sich die Tüten ansah. Da sich die Müllablagerung am Bahnhof lediglich als Ordnungswidrigkeit erwies, übergaben die Beamten die Tüten samt Barbie-Überresten der städtischen Abfallwirtschaft. Noch am Wochenende wurden die Barbie-Gläser der Müllpresse übergeben.

Vielleicht verfrüht: Denn schon am Sonntagnachmittag gab das Polizeipräsidium Konstanz eine Fahndung nach 200 aus einem Kellerverschlag geklauten Barbie-Puppen im Wert von 4000 Euro heraus. Wollte der Dieb am Bahnhof in Erlangen seine heiße Ware loswerden? Oder sollte die eigenartige Hinrichtung eine Warnung sein?

„So etwas ist mir noch nie untergekommen“, sagt Robert Sandmann (51), Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Er mutmaßt, dass die Puppenköpfe vielleicht Teil einer Kunstinstallation waren. Auch eine Verbindung nach Konstanz wurde geprüft – jedoch fehlt nun das Beweismittel.

tz

Auch interessant

Meistgelesen

Sirenen: Heute um 11 Uhr Probealarm in Bayern
Sirenen: Heute um 11 Uhr Probealarm in Bayern
In Kreisverkehr: Fahrer wird von Traktor geschleudert und stirbt
In Kreisverkehr: Fahrer wird von Traktor geschleudert und stirbt
Junger Motorradfahrer (17) stirbt bei Unfall
Junger Motorradfahrer (17) stirbt bei Unfall
Vollsperrung auf der A9: Schwerer Unfall mit zehn Verletzten
Vollsperrung auf der A9: Schwerer Unfall mit zehn Verletzten

Kommentare