Schlauchboote kentern - Verletzte

Rafting-Unfall löst Großeinsatz aus

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Großeinsatz an der Loisach.

Farchant - Was als fröhliche Rafting-Tour auf der Loisach begonnen hat, endete am Samstag kurz darauf in einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Zwei der fünf Schlauchboote kenterten bald nach dem Start in Farchant. Drei der Verunglückten kamen ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen.

Ein quer liegender Baum in der Loisach hat am Samstag dazu geführt, dass der Ausflug von 39 Personen aus dem Raum München, Dachau und dem Oberland  beinahe in einer Katastrophe geendet hätte. Zwei der fünf Schlauchboote kollidierten kurz nach 11 Uhr mit dem massiven Stamm, die Besatzung ging über Bord. Der Großteil der Insassen konnte sich nach Auskunft der Wasserwacht aus eigener Kraft ans Ufer retten. Nachdem aber zunächst einer als vermisst galt, wurde bei den Rettungskräften Großalarm ausgelöst.

Glücklicherweise tauchte sie relativ schnell wieder auf und konnte mit zwei weiteren Verunglückten - bisher stehen nach Auskunft der Polizei nur von zweien die Personalien fest, es handelt sich um einen 50- und einen 67-Jährigen aus Dachau - leicht unterkühlt ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht werden. Vorsorglich suchten Retter aber noch die Loisach von Farchant bis Eschenlohe, wo die anderen drei Rettungsboote gestoppt worden waren, ab. Angesichts der großen Zahl an Teilnehmern, die offenbar alle aus einem Bekannten- und Freundeskreis stammen, "war lange nicht sicher, ob tatsächlich alle gerettet worden waren", erklärt Polizeisprecher Kai Martin. Gegen Mittag konnte dann Entwarnung gegeben werden.

Neben der Wasserwachten aus Grainau, Krün-Wallgau und Murnau waren auch der Einsatzleiter Wasserrettung der Kreiswasserwacht Garmisch-Partenkirchen, die Sanitätseinsatzleitung, mehrere Schnelleinsatzgruppen des Bayerischen Roten Kreuzes aus dem Landkreis sowie der BRK-Betreuungsdienst, Rettungsdienst und Kriseninterventionsdienst im Einsatz. Auch die Feuerwehren Farchant, Oberau, Eschenlohe, Ohlstadt und Murnau sowie die Kreisbrandinspektion und die Polizei unterstützen diesen Einsatz. Das Miteinander funktionierte reibungslos.

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