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Mountainbiker bricht plötzlich in den bayerischen Alpen zusammen - seine Freunde retten ihm das Leben

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Von: Thomas Eldersch

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Die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 14“ transportierten einen 59-jährigen Mountainbiker ins Tal.
Die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 14“ transportierten einen 59-jährigen Mountainbiker ins Tal. © BRK Berchtesgadener Land

Während einer Mountainbike-Tour in den Berchtesgadener Alpen bricht am Sonntag ein Mann leblos zusammen. Seine Freunde reagieren geistesgegenwärtig.

Ramsau/Forst Taubensee - Bei einer Mountainbiketour in den Berchtesgadener Alpen kollabierte ein 59-jähriger Mann aus Niederbayern plötzlich. Seine Freunde, die ihn auf der Tour begleiteten, reagierten sofort. Mit ihrem schnellen Eingreifen retteten sie ihm wohl das Leben.

Mountainbike-Fahrer erleidet Herzstillstand und hat keine Atmung mehr

Am Sonntagmorgen (22. August) brach die Gruppe von drei Leuten vom Taubensee-Parkplatz auf. Sie wollten eine Mountainbike-Tour zur Mordaualm im südlichen Lattengebirge unternehmen, schreibt der BRK Berchtesgadener Land*. Gegen 11 Uhr kamen sie oberhalb des Gatterls an der letzten Steigung zur Alm an. Hier versagten plötzlich die Kräfte des 59-Jährigen. Er verlor das Bewusstsein und brach zusammen. Mit Kreislaufstillstand und ohne Atmung lag der Mann am Boden. Seine Freunde erkannten sofort den Ernst der Lage. Sie riefen den Notruf und begannen mit der Reanimation.

Die informierte Leitstelle in Traunstein schickte sofort den Rettungshubschrauber* „Christoph 14“ los. Außerdem machten sich Helfer der Bergwacht Ramsau* auf den Weg. Ein Bergretter, der unterhalb am Taubensee wohnt, war als erster am Einsatzort. Er löste die Begleiter des 59-Jährigen bei der Wiederbelebung ab. Kurze Zeit später erreichten auch weitere Bergretter mit einem Rettungsfahrzeug die Mountainbiker-Gruppe. Sie hatten einen sogenannten Frühdefi dabei und begannen sofort den 59-Jährigen damit zu defibrillieren.

59-jährigen Mountainbiker kann stabilisiert ins Krankenhaus geflogen werden

Als der Helikopter etwa 50 Meter entfernt auf einem Forstweg landete, hatte der Mann schon wieder einen eigenen Herzschlag. Die Notärzte und -sanitäter mussten sich nur noch um die Beatmung des Niederbayern kümmern. Weitere Bergretter kamen mit einem All-Terain-Vehicle (ATM) zur Unglücksstelle und halfen den Mountainbiker zum Rettungshubschrauber zu bringen. Er wurde umgehend in das Klinikum Traunstein* geflogen. Insgesamt waren neun Bergretter bis etwa 13.30 Uhr an dem Einsatz beteiligt. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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