Vier Menschen haarscharf am Tod vorbei

Ramsau: Tonnenschwere Felsbrocken schlagen vor Auto ein

Ramsau, Felsbrocken, Sturz, Bundesstraße
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Wenige Meter vor einem Auto ist ein vier Kubikmeter großer Felsbrocken in der Nähe von Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) auf die Straße gestürzt. 
Ramsau, Felsbrocken, Sturz, Bundesstraße
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Wenige Meter vor einem Auto ist ein vier Kubikmeter großer Felsbrocken in der Nähe von Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) auf die Straße gestürzt. 
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Wenige Meter vor einem Auto ist ein vier Kubikmeter großer Felsbrocken in der Nähe von Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) auf die Straße gestürzt. 
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Wenige Meter vor einem Auto ist ein vier Kubikmeter großer Felsbrocken in der Nähe von Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) auf die Straße gestürzt. 
Ramsau, Felsbrocken, Sturz, Bundesstraße
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Wenige Meter vor einem Auto ist ein vier Kubikmeter großer Felsbrocken in der Nähe von Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) auf die Straße gestürzt. 

Auf einer Bundesstraße bei Ramsau wäre es am Samstag fast zu einer Katastrophe gekommen. Mehrere Felsbrocken lösten sich und rauschten direkt vor einem Auto auf den Asphalt.

Ramsau - Schrecksekunde am Samstagabend bei Ramsau (Kreis Berchtesgadener Land): Mit lautem Rumpeln krachten zwei tonnenschwere Felsbrocken auf die Bundesstraße B305. Ein Autofahrer (35) aus Ramsau und seine drei Mitfahrer hatten tausend Schutzengel - die mannshohen Brocken verfehlten das Fahrzeug nur um wenige Meter!

Der Felssturz hatte sich gegen 19.20 Uhr in unmittelbarer Nähe des unteren Felstores in Ramsau ereignet. Aus 50 Metern Höhe oberhalb der Straße waren die Gesteinsbrocken über eine Rinne auf die Fahrbahn gestürzt. Vermutlich hatte der Dauerregen am Samstag den Felsen gelöst.

Autofahrer sendet Notruf und unterstützt Polizei

Eine Streife der Polizeiinspektion Berchtesgaden machte sich nach dem Notruf des 35-jährigen Autofahrers sofort auf dem Weg zum Felssturz. Derweil hatten die Fahrzeuginsassen die anderen Autofahrer gewarnt und sie um die Gefahrenstelle herumgeleitet. „Sie leisteten großartige Arbeit“, lobte ein Polizeisprecher.

Die Beamten schätzten die Menge des herabgestürzten Gesteins auf etwa sechs Kubikmeter. Allein der größte Felsbrocken war etwa vier Kubikmeter groß. Die Freiwillige Feuerwehr Ramsau errichtete kurz darauf eine Straßensperre. Ein heimisches Fuhrunternehmen rückte mit einen Bagger mit Meißel an, der die Brocken zertrümmerte und anschließend auf einen Lastwagen verlud.

Nachdem ein Experte der Straßenbaumeisterei Bischofswiesen den Felshang noch am späten Abend begutachtet hatte, konnte die Bundesstraße kurz vor Mitternacht wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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