Er wollte nicht erkannt werden

Raser liefert sich Versteckspiel mit Polizei

Bayreuth/Hof - Ein Mann war auf der A 9  satte 120 km/h zu schnell unterwegs. Als er einen Blitzer bemerkte, verdeckte er sein Gesicht mit dem Arm und flüchtete. Doch er hatte keine Chance.

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Ein Raser hat sich auf der Autobahn 9 zwischen Bayreuth und Hof ein Versteckspiel mit der Polizei geliefert. Auf einem auf 130 km/h beschränkten Streckenabschnitt war der 39-Jährige aus dem Landkreis Dillingen laut Verkehrspolizei am Mittwoch mit fast 250 km/h unterwegs. Als er die Radarkontrolle bemerkte, verdeckte der Fahrer laut Polizei noch sein Gesicht mit dem Arm, um nicht erkannt zu werden. Daraufhin wollten die Verkehrspolizisten den Mann nahe Hof stoppen.

Doch er habe sich der Kontrolle zunächst entzogen, indem er bei einer Anschlussstelle die Autobahn verließ, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als er aber wieder auf die Autobahn auffuhr, wurde er bereits von der Polizei erwartet. Der Mann muss nun mit drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Der Bußgeld-Katalog für Temposünder

Der Bußgeld-Katalog für Temposünder

Bußgeld für Temposünder
Verwarnungsgeld, Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot - Temposünder müssen mit einer Strafe rechnen. © dpa
Bußgeld für Temposünder
Wer in der Stadt 70 km/h zu viel auf dem Tacho zahlt 680 Euro, kassiert vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. © dpa
Bußgeld für Temposünder
Der Bußgeld-Katalog © dpa
Bußgeld für Temposünder
Der Bußgeld-Katalog © dpa
Bußgeld für Temposünder
Das Geld liegt auf der Straße: Kritiker halten viele Radarfallen, besonders außerhalb von Gefahrenstellen, für Abzocke. „Bundesweit erwarten Kommunen für 2013 Blitzer-Einnahmen von mehr 600 Millionen Euro“, so Torsten Florian Singer, Sprecher der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke. © Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke
Uhu
Tausende Autofahrer sind 2012 auf einer Eifeler Landstraße in eine Radarfalle gerauscht und wurden bestraft. Eine Tempo-Sünderin klagte zwar erfolgreich gegen die Radarfalle, doch zum Schutz der nachtaktiven Uhus, die in Felsen an der Straße leben, gilt für Autofahrer mit Einbruch der Dämmerung und nachts Tempo 50 und tagsüber Tempo 70. © dpa
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen.
Das Warnen vor stationären Radarfallen ist nach der Straßenverkehrsordnung in Deutschland verboten. Auch bei Navigationsgeräte mit Warnfunktion droht eine saftige Strafe. Das Verbot gilt nach Angaben des ADAC für klassische Warngeräte und auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen. © dpa
moderne Blitzer-Anlage
Wer trotz dieses Verbots ein solches Gerät betriebsbereit an Bord hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen. © dpa
Lichthupe
Das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten andere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft. © dpa

dpa

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