Raubmord in Bad Reichenhall

Der Dankesbrief der tapferen Sarah (17)

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Mit einem bewegenden Dankesbrief meldet sich die 17-Jährige aus dem Krankenhaus.

München - Sarah hat die brutale Messer-Attacke des Raubmörders von Reichenhall schwer verletzt überlebt. Jetzt hat die tapfere 17-Jährige ihren Helfern einen bewegenden Dankesbrief geschrieben.

Sie ist eine ganz starke junge Frau. Sarah (17) wurde in der Nacht nach dem WM-Triumph in der Reichenhaller Innenstadt überfallen und brutalst mit einem Messer verletzt. Der mutmaßliche Täter, der auch den Rentner Alfons S. in der gleichen Nacht getötet haben soll, wurde am vergangenen Donnerstag festgenommen. Jetzt hat sich Sarah mit einem bewegenden Dankesbrief aus dem Krankenhaus gemeldet.

Sie dankt darin allen, die sich um sie gekümmert haben, die in der Nacht des brutalen Überfalls ihr mit ihrem bedingungslosen Einsatz das Leben gerettet haben. Sarah vergisst auch diejenigen nicht, die in dem Fall ermitteln und die sie im Salzburger Krankenhaus bewacht haben, sie vergisst nicht ihre Chefs und Arbeitskollegen und dankt allen, die ihre Familie in den Tagen seit dem Verbrechen unterstützt haben.

Dieses Phantombild der Polizei zeigt den Täter des brutalen Raubmordes von Bad Reichenhall.

Die junge Frau hatte mit ihren Aussagen dafür gesorgt, dass ein Phantombild des Täters gezeichnet werden konnte, das wegen der frappierenden Ähnlichkeit die Polizei auf die Spur des mutmaßlichen Täters brachte. Dieser sitzt weiterhin in Untersuchungshaft und streitet nach wie vor ab, dass er die Überfälle begangen hat. Die Sonderkommission „14. Juli“ hat in den vergangenen Tagen in Tatortnähe mehrere Gegenstände gefunden und lässt diese derzeit auf Spuren untersuchen. Um was es sich dabei handelt, will die Polizei nicht sagen.

Ein ganz schwerer Tag steht Sarah jedoch noch bevor: Sobald sie seelisch und körperlich dazu in der Lage ist, soll es eine Gegenüberstellung geben, möglicherweise sogar noch in dieser Woche. Ihre Aussage könnte für die Ermittlungen ein entscheidender Schritt sein und den 21-jährigen Deutsch-Russen endgültig als Täter überführen.

Volker Pfau

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